Beeren im Joghurt, Wassermelone am See oder Pfirsich direkt aus der Hand - im Sommer ist Obst nicht nur erfrischend, sondern oft auch ein wichtiger Beitrag zur Nährstoffversorgung. Viele Sommerfrüchte liefern reichlich Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe bei gleichzeitig hoher Wasserzufuhr. Doch welche Sorten sind besonders gesund?
Sommerfrüchte im Check: Welche sind besonders gesund?
Obst erfrischt an heißen Tagen und versorgt den Körper mit wichtigen Nährstoffen. Von Beeren über Wassermelone bis hin zu Kirschen: Ein Überblick über die gesündesten Sommerfrüchte.

Diese Obst- und Gemüsesorten haben im August Saison

Der Sommermonat bringt uns eine bunte Vielfalt an saisonalen Köstlichkeiten. Welche Sorten haben jetzt Hochsaison und wie können diese köstlich in Sommergerichte integriert werden? © Olyina V/Shutterstock.com
Beeren: Kleine Früchte, große Wirkung
Beeren gelten als echte Nährstoffpakete. Heidelbeeren, Himbeeren, Erdbeeren oder Johannisbeeren enthalten viele Polyphenole und Antioxidantien. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) können diese sekundären Pflanzenstoffe dazu beitragen, Zellstress zu reduzieren und entzündliche Prozesse im Körper zu beeinflussen.
Besonders Heidelbeeren stechen hervor: Sie enthalten vergleichsweise viele sogenannte Anthocyane, die für die dunkle Farbe verantwortlich sind und antioxidativ wirken.
Wassermelone: Hydration plus Lycopin
Wassermelone besteht zu über 90 Prozent aus Wasser und ist damit ideal für heiße Tage. Sie liefert zudem Lycopin, einen sekundären Pflanzenstoff, der auch in Tomaten vorkommt. Laut Studien wird Lycopin mit positiven Effekten auf die Herz-Kreislauf-Gesundheit in Verbindung gebracht.
Gleichzeitig enthält Wassermelone nur wenige Kalorien und kann helfen, den Flüssigkeitshaushalt an heißen Tagen zu unterstützen.
Pfirsich, Aprikose und Nektarine: Vitaminlieferanten
Steinobst wie Pfirsiche, Aprikosen und Nektarinen punktet vor allem mit Vitamin C, Beta-Carotin und Kalium. Beta-Carotin ist eine Vorstufe von Vitamin A und wichtig für Haut, Immunsystem und Sehkraft. Besonders Aprikosen gelten als gute Quelle für eine provitamin-A-reiche Ernährung. Diese Früchte liefern außerdem natürliche Süße, ohne stark zu belasten - ideal als Snack oder im Frühstück.
Kirschen: Gut für Regeneration und Schlaf
Kirschen enthalten neben Vitamin C auch Polyphenole und Melatonin-Vorstufen. Laut verschiedenen ernährungswissenschaftlichen Untersuchungen können sie potenziell die Schlafqualität unterstützen und entzündungshemmend wirken - besonders interessant nach sportlicher Aktivität im Sommer.
Sowohl Süß- als auch Sauerkirschen liefern zudem Antioxidantien, die oxidative Prozesse im Körper reduzieren können.
Trauben: Energie mit sekundären Pflanzenstoffen
Trauben enthalten Resveratrol, einen sekundären Pflanzenstoff, der vor allem in der Schale vorkommt und für seine antioxidativen Eigenschaften bekannt ist. In der Forschung wird Resveratrol immer wieder im Zusammenhang mit möglichen positiven Effekten auf die Herz-Kreislauf-Gesundheit untersucht.
Gleichzeitig liefern Trauben vergleichsweise viel Fruchtzucker. Das macht sie zwar zu einer schnellen Energiequelle, aber auch zu einer Frucht, von der man leicht zu viel isst - weshalb die Portionsgröße durchaus eine Rolle spielt.
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