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Prozess um Club-Vorfall: Chris Brown bekennt sich schuldig

Chris Brown hat sich vor Gericht wegen einer Auseinandersetzung in einem Londoner Nachtclub schuldig bekannt. Der US-Sänger wartet nun auf das Strafmaß, das im Oktober verkündet werden soll.

(ncz/pn)
Chris Brown erschien am Freitag vor Gericht in London.
Chris Brown erschien am Freitag vor Gericht in London. © imago images/Avalon.red/Justin Ng

US-Sänger Chris Brown (37) hat sich im Zusammenhang mit einem Vorfall in einem Londoner Nachtclub im Jahr 2023 schuldig bekannt. Der Musiker bekannte sich laut Medienberichten vor dem Southwark Crown Court wegen "Affray" - einem Straftatbestand im britischen Recht, der eine Beteiligung an einer gewalttätigen Auseinandersetzung beziehungsweise eine Bedrohung des öffentlichen Friedens beschreibt - schuldig.

Die Anhörung am Gericht dauerte demnach weniger als fünf Minuten. Auch Browns Mitangeklagter Omololu Akinlolu (40), ein Rapper, der unter dem Namen Hoody Baby auftritt, legte ein Schuldbekenntnis ab.

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Schwerere Vorwürfe fallengelassen

Ursprünglich waren gegen Brown und Akinlolu auch Vorwürfe wegen Körperverletzung und schwerer Körperverletzung erhoben worden. Beide hatten diese Anschuldigungen zurückgewiesen. Die entsprechenden Anklagepunkte wurden nun fallengelassen.

Auch ein weiterer Vorwurf gegen Chris Brown wurde nicht weiter verfolgt: Der Sänger war zuvor wegen des Besitzes einer gefährlichen Waffe beziehungsweise eines verbotenen Gegenstands angeklagt worden.

Urteil im Oktober erwartet

Richter Tony Baumgartner setzte die Verkündung des Strafmaßes für den 26. Oktober an. Bis dahin bleibt offen, welche Konsequenzen Brown für den Schuldspruch erwarten. Der Vorfall ereignete sich 2023 in einem Londoner Nachtclub. Details zu den damaligen Ereignissen wurden im Zuge des Verfahrens öffentlich.

Für Chris Brown ist der Fall nicht die erste rechtliche Auseinandersetzung in seiner Karriere. Weltweite Aufmerksamkeit erhielt der Sänger bereits 2009, als er wegen der Körperverletzung an seiner damaligen Partnerin Rihanna angeklagt wurde. Brown bekannte sich schuldig und wurde unter anderem zu gemeinnütziger Arbeit, einer Bewährungsstrafe sowie einem Anti-Gewalt-Programm verurteilt.

Auch in den Jahren danach sorgten weitere Vorfälle für Schlagzeilen. 2013 wurde er wegen eines Verstoßes gegen seine Bewährungsauflagen nach dem Rihanna-Fall kurzzeitig in eine Entzugseinrichtung eingewiesen. 2016 geriet er erneut in die Kritik, nachdem ihm eine Frau vorwarf, sie bedroht zu haben - Brown bestritt die Anschuldigungen, zu einer Anklage kam es nicht.

In den vergangenen Jahren gab es weitere Ermittlungen und Vorwürfe, darunter Anschuldigungen wegen Körperverletzung und Auseinandersetzungen im privaten Umfeld. Nicht alle Vorwürfe führten zu einer Verurteilung. Dennoch begleitet das Thema Kontroversen den Musiker seit vielen Jahren.

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