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"Emily in Paris" ändert kurzfristig den Drehplan - das steckt dahinter

Eine einzige Szene musste weichen: Die Dreharbeiten zur finalen Staffel von "Emily in Paris" laufen weitgehend nach Plan weiter, obwohl Schauspielerin Minnie Driver in Frankreich in einen schweren Autounfall geraten ist.

(des/pn)
"Emily in Paris" mit Lily Collins und Minnie Driver (r.) endet mit der sechsten Staffel.
"Emily in Paris" mit Lily Collins und Minnie Driver (r.) endet mit der sechsten Staffel. © imago/ZUMA Press / Netflix
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Die Produktion der sechsten und letzten Staffel von "Emily in Paris" kommt trotz des Autounfalls von Schauspielerin Minnie Driver (56) fast ohne Verzögerung aus. Wie das US-Branchenblatt "Deadline" berichtet, blieb der Drehplan praktisch unangetastet. Weil für die britische Schauspielerin ohnehin eine Drehpause im Kalender stand, musste lediglich eine einzige Szene mit ihr verschoben werden.

Unfall passierte abseits des Sets

Von dem Unfall erfuhr die Öffentlichkeit durch die Betroffene selbst. Driver hält ihren Aufenthalt in der französischen Hauptstadt seit rund acht Wochen in einer Instagram-Videoreihe fest. Am 6. August meldete sie sich darin im Bett liegend und mit Halskrause: Ihr "Paris Update" laute diesmal, dass sie eigentlich schon wieder in London sei. Sie sei "vor ein paar Tagen in einen wirklich schweren Autounfall" geraten, während sie "auf einer Landstraße mitten in Frankreich" unterwegs gewesen sei.

Sie und ihre Begleitung seien nicht schuld daran gewesen, betonte die Schauspielerin: Ein anderes Auto sei an einer Kreuzung nicht stehen geblieben und mit hohem Tempo weitergefahren, ihr eigener Wagen sei daraufhin seitlich in das Fahrzeug geprallt. Aus dem Wrack seien die beiden nicht herausgelaufen, sondern herausgekrochen.

Überlebt hätten sie den Aufprall wegen des Elektroautos, in dem sie saßen: Dessen Rundum-Airbags hätten ihnen das Leben gerettet, sagte Driver. "Ich bin so dankbar, am Leben zu sein." Im Begleittext ihres Instagram-Beitrags heißt es zudem: "Ein großes Dankeschön an den Fahrer des Transporters, der angehalten und uns geholfen hat, bevor die Rettungswagen eintrafen ... In meinem Kopf spielt sich der Unfall immer wieder ab - das ist sehr schwer, scheint aber ein notwendiger Teil der Verarbeitung zu sein."

Driver spielt Princess Jane

Zum Ensemble der Netflix-Produktion gehört Driver seit Staffel fünf. Sie verkörpert Princess Jane, eine extravagante alte Freundin von Sylvie (Philippine Leroy-Beaulieu, 63), die in ein Adelshaus eingeheiratet hat und in Italien lebt. Im Staffelfinale steigt die Figur als Gesellschafterin bei der Agence Grateau ein und hilft Sylvie damit aus der finanziellen Klemme.

Gedreht wird die finale Staffel seit Mai. Los ging es in Griechenland, danach führte die Produktion nach Monaco, ehe sie für den Großteil der Aufnahmen nach Paris umzog.

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Das Zuhause von Frodo und Bilbo Beutlin aus "Der Herr der Ringe" und "Der Hobbit" kann im wahren Leben besichtigt werden. Genauso wie die Brücke aus dem "James Bond"- Film "Skyfall" (r.). © Shutterstock.com/ Kritsana Laroque / Shutterstock.com/ muratart

Produktion nahm schon einmal Rücksicht

Auf gesundheitliche Rückschläge im Ensemble hat die Serie schon einmal reagiert, damals allerdings mit deutlich größeren Folgen: Ashley Park (35) hatte sich im Urlaub Ende 2023 eine Mandelentzündung zugezogen, aus der Anfang 2024 ein lebensbedrohlicher septischer Schock wurde. Die Arbeiten an Staffel vier begannen im Januar 2024 ohne sie, Park stieß später dazu.

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