Das Serien-Universum von "The Big Bang Theory" ist mittlerweile ziemlich ausgedehnt. Neben der Mutterserie, die in den USA von 2007 bis 2019 lief, umfasst es auch "Young Sheldon" und dessen Spin-off "Georgie & Mandy". Die Stoßrichtung dieser beiden Serien, die wie "The Big Bang Theory" in den USA auf dem Kanal CBS liefen, ist klar: Es wird eine Vorgeschichte zur (gemeinsam mit Penny) beliebtesten Figur Sheldon Cooper erzählt.
"Stuart Fails to Save the Universe", die vierte Serie aus dem "Big Bang Theory"-Kosmos, geht jetzt einen gänzlich anderen Weg: Erstmalig spielt die Geschichte zeitlich nach den Ereignissen der Mutterserie - und vier Nebenfiguren stehen im Mittelpunkt der Handlung, allen voran Comicbuchladenbesitzer Stuart Bloom (Kevin Sussman, 55). Er scheint auf den ersten Blick eher nicht zum strahlenden Helden seiner eigenen Geschichte zu taugen. Funktioniert "Stuart Fails to Save the Universe" dennoch?
Darum geht es im "The Big Bang Theory"-Ableger
Comicladen-Betreiber Stuart, seine Ex-Freundin Denise (Lauren Lapkus, 40), Physiker und Nervensäge Barry Kripke (John Ross Bowie, 55) sowie Stuarts Geologenfreund Bert (Brian Posehn, 59) müssen nicht weniger leisten, als die gesamte Realität wiederherzustellen, nachdem ein von Sheldon und Leonard entwickeltes Gerät sie zerstört und damit versehentlich ein Multiversums-Armageddon ausgelöst hat.
So erleben Zuschauerinnen und Zuschauer etwa in der ersten Episode der Serie, die in Deutschland und den USA bei HBO Max erscheint, wie die Gegend rund um den Comicbuchladen in Pasadena einer postapokalyptischen Wüste gleicht, wie man sie etwa aus Filmen wie "Mad Max" oder der Serie "Fallout" kennt. Riesige, mutierte Tiere machen ebenso Jagd auf die wenigen Überlebenden wie gefährliche, marodierende Menschenbanden. Geld gibt es als Währung nicht mehr. Bert will zu Beginn der Spin-off-Serie stattdessen einen seltenen "Batman"-Comic im Tausch gegen ein paar Konserven erwerben.







