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Priscilla Presleys Sohn sammelt Geld für einen Pizzaofen

Navarone Garcia will in der Einfahrt seines Hauses in Los Angeles Bio-Pizzen verkaufen und sammelt Spenden für den benötigten Ofen. Im Netz erntet Priscilla Presleys Sohn dafür viel Häme. Nun erklärt der Musiker, warum er nicht einfach seine berühmte Mutter um Geld bittet.

(dr/spot)
Der Sohn von Priscilla Presley strebt aktuell eine Karriere als Pizzabäcker an.
Der Sohn von Priscilla Presley strebt aktuell eine Karriere als Pizzabäcker an. © imago/Ritzau Scanpix / Bo Amstrup

Kritik an seiner Crowdfunding-Kampagne lässt Navarone Garcia (39) nicht auf sich sitzen. Der Sohn von Priscilla Presley (81) und Musikproduzent Marco Garibaldi sammelt seit dem 10. Juli auf der Plattform GoFundMe Geld für einen professionellen Pizzaofen. Sein Plan: In der Einfahrt seines Hauses in Los Angeles will er günstige Bio-Pizzen an die Nachbarschaft verkaufen. Im Netz hagelt es dafür vor allem eines: Spott. Unter entsprechenden Medienberichten fragen sich viele Nutzerinnen und Nutzer, warum der Musiker nicht einfach seine wohlhabende Mutter um Unterstützung bitte.

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Die Finanzierung des Projekts hat Garcia transparent aufgeschlüsselt. Einen gebrauchten Industrieofen habe er von 14.000 auf 8.500 US-Dollar herunterhandeln können. 3.000 Dollar wolle er selbst beisteuern, die übrigen 5.500 Dollar sollen über die Spendenkampagne zusammenkommen. Teig und Soßen seien bereits organisiert. Bis zum 13. Juli hatten rund 80 Unterstützerinnen und Unterstützer knapp 3.800 Dollar gespendet.

"Sonst wären wir am Ende beide pleite"

Warum seine Mutter, die Ex-Frau von Elvis Presley (1935-1977), nicht einspringt, erklärte Garcia dem US-Portal "TMZ": Sie finde die Idee zwar gut, er könne sie jedoch nicht bei jedem spontanen Einfall um Geld bitten. "Sonst wären wir am Ende beide pleite", sagte der 39-Jährige. Er sei sich allerdings sicher, dass Priscilla Presley in seiner Einfahrt vorbeischauen und eine Pizza probieren werde.

Auf Instagram reagierte Garcia ebenfalls auf die Kritik. Auch er müsse Rechnungen bezahlen und mit seinem Budget haushalten, erklärte der Musiker. Wegen seines ADHS habe er ständig neue Ideen. Würde er jede davon vollständig selbst finanzieren, wäre er "in zwei Tagen pleite". Zugleich betonte Garcia, niemand solle spenden, der es sich nicht leisten könne. Unterstützerinnen und Unterstützer erhielten im Gegenzug kostenlose Pizza - in einigen Fällen sogar lebenslang, sofern sie Los Angeles besuchten.

"Meine Jobs machen mehr Spaß als deine"

Einem Nutzer, der ihn als "extrem privilegiert" bezeichnete und ihm vorwarf, in seinem Leben noch nie für etwas gearbeitet zu haben, widersprach Garcia deutlich. Schließlich werde nicht jedes Restaurant von einer einzelnen Person finanziert, in der Regel seien Investoren beteiligt. Zudem habe er in mehreren Filmen mitgespielt und sei mit einer Rockband durch die USA getourt. "Es tut mir leid, dass meine Jobs mehr Spaß machen als deine", konterte er.

Garcia steht seit 2012 als Sänger und Gitarrist der Band Them Guns auf der Bühne. Zuletzt war es um seine Musikkarriere jedoch ruhiger geworden. Der Grund: Künftig wolle er sich stärker auf sein Pizza-Projekt konzentrieren. Sollte der Verkauf aus der Einfahrt erfolgreich anlaufen, könne er sich laut "TMZ" später auch ein eigenes Ladenlokal vorstellen. Sobald die erste Pizza aus dem Ofen komme, werde sich zeigen, dass sich die Unterstützung gelohnt habe.

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