Schon im Juni sollen mehrere Speichermedien aus dem Büro von Netflix in Los Angeles gestohlen worden sein. Dadurch kam offenbar auch eine Master-Kopie des bislang noch nicht veröffentlichten Films "Fortitude" mit Nicolas Cage (62) abhanden. Einer der Produzenten hinter dem Projekt hat den Streamingdienst deshalb jetzt verklagt, berichten die US-Branchenmagazine "The Hollywood Reporter" und "Entertainment Weekly" übereinstimmend.
Der Film ist bereits abgedreht, sucht aber noch nach einem Zuhause für die Verbreitung. Zum Cast gehören neben Cage unter anderem Ed Skrein (43), Alice Eve (44) und Matthew Goode (48).
Der Film war nicht verschlüsselt
Simon Afram, Drehbuchautor und Produzent von "Fortitude", habe Klage vor einem kalifornischen Gericht eingereicht. Afram und seine Firma werfen Netflix demnach vor, den Verkauf des Weltkriegsthrillers kompromittiert zu haben. Potenzielle Käufer, die den Film veröffentlichen könnten, müssten demnach darüber informiert werden, dass eine Kopie des Films gestohlen wurde. Es entstünden nicht nur versicherungsrechtliche Probleme, auch der Kaufpreis des Films könne dadurch gemindert werden.
In der Klage behaupte Afram, dass die Entstehung des Film sieben Jahre gedauert und ihn mehr als 45 Millionen Dollar gekostet habe. Er fordere von Netflix einen Betrag in Höhe von mindestens 105 Millionen Dollar. Angestellte des Streamingdienstes seien darüber informiert worden, dass sich die Master-Kopie unverschlüsselt auf dem Datenträger befinde und diese gelöscht werden sollte, nachdem man sich bei Netflix den Film angesehen habe.







