Zum zehnten Geburtstag von "La La Land" hat der Verleih Lionsgate ein neues Kinoplakat vorgestellt und dabei die Handhaltung von Ryan Gosling (45) korrigiert, über die der Schauspieler seit Jahren spottet. Wie "The Hollywood Reporter" berichtet, fällt die Korrektur mit der Rückkehr des oscarprämierten Filmmusicals in die US-Kinos zusammen.
Das Original von 2016 zeigt Gosling und Emma Stone (37) beim Tanz vor der nächtlichen Skyline von Los Angeles. Beide recken einen Arm in die Höhe. Während Stone ihre Hand nach oben streckt, kippte Gosling seine damals flach ab. Genau diese Geste bügelt das Jubiläumsmotiv nun aus.
Der Star und seine "La La Hand"
Dass ihn das Plakat wurmt, hat Gosling nie verschwiegen. In einem Interview mit dem "Wall Street Journal" räumte er 2024 ein, es gebe einen Moment, der ihn verfolge. Beim Tanz mit Stone habe er nicht geahnt, dass daraus das Filmplakat werden würde. Eigentlich hätten beide die Hände nach oben nehmen sollen, doch er habe seine flach gehalten, weil er das cooler fand.
Alle hätten ihm abgeraten, erzählte der Schauspieler weiter, trotzdem sei er sich sicher gewesen, die bessere Wahl getroffen zu haben. Heute sehe er das anders, zumal ihm das Motiv ständig begegne. Für die missglückte Pose hat er sogar einen eigenen Namen gefunden: "La La Hand". Erst im März dieses Jahres griff er den Scherz wieder auf und veröffentlichte während der Promotion zu "Project Hail Mary" ein Video, in dem er seine Handhaltung nachträglich korrigierte.
Rückkehr in US-Kinos ab 16. August
Anlass für das neue Plakat ist die Wiederaufführung des Films in den USA, die laut dem Branchenblatt "Deadline" am Sonntag, den 16. August, startet. Gezeigt wird "La La Land" dann im Dolby Cinema der US-Kinokette AMC. Parallel entsteht eine Bühnenfassung: Eine Musical-Adaption für den Broadway befindet sich in Entwicklung.
Regie bei "La La Land" führte Damien Chazelle (41), der auch das Drehbuch schrieb. Im Mittelpunkt stehen die angehende Schauspielerin Mia und der Jazzpianist Sebastian, die sich in Los Angeles ineinander verlieben, während sie ihren Träumen hinterherjagen. Neben Gosling und Stone standen unter anderem John Legend, Rosemarie DeWitt, Finn Wittrock und J. K. Simmons vor der Kamera.







