Matcha hat sich längst aus der Teezeremonie in die Backstube vorgearbeitet. Das Grünteepulver macht aus schlichten Butterkeksen einen echten Hingucker. In Kombination mit weißer Schokolade entsteht ein Gebäck, das herb und süß perfekt ausbalanciert.
Zutaten (für ein Blech, ca. 12 Kekse)
- 175 g Mehl (Type 405)
- 100 g weiche Butter
- 70 g Zucker
- 35 g brauner Zucker
- 1 Ei (Zimmertemperatur)
- 1,5 EL Matcha-Pulver (Backqualität, ca. 8 g)
- 3/4 TL Backpulver
- 1/3 TL Natron
- 1 Prise Salz
- 1 TL Vanilleextrakt
- 120 g weiße Schokolade, grob gehackt
Kochutensilien: Backblech, Backpapier, Rührschüssel, Handrührgerät, Teigschaber, Sieb, Küchenwaage, Messbecher, scharfes Messer
Zubereitung (35 Minuten)
- Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und das Blech mit Backpapier auslegen. Die weiche Butter mit beiden Zuckersorten in einer Rührschüssel mehrere Minuten hell und luftig aufschlagen.
- Das Ei dazugeben und mit dem Vanilleextrakt vollständig unterrühren, bis eine glatte, glänzende Creme entsteht. Mehl, Matcha-Pulver, Backpulver, Natron und Salz durch ein Sieb darüberstäuben.
- Die trockenen Zutaten nur so lange unterheben, bis ein gleichmäßig grüner, geschmeidiger Teig entsteht. Die gehackte weiße Schokolade einarbeiten.
- Mit zwei Löffeln walnussgroße Portionen abstechen, zu Kugeln formen und mit reichlich Abstand auf das Blech setzen, da die Kekse beim Backen auseinanderlaufen. Jede Kugel leicht flach drücken.
- Die Kekse 11-13 Minuten backen, bis die Ränder fest sind, die Mitte aber noch weich bleibt. Auf dem Blech kurz ruhen lassen, dann auf ein Gitter ziehen und vollständig auskühlen lassen.
Anrichtetipps
Die grünen Kekse auf einer schlichten, hellen Platte stapeln, damit ihre Farbe voll zur Geltung kommt. Wer mag, träufelt geschmolzene weiße Schokolade in feinen Fäden darüber.
Getränkeempfehlung
- Ein gekühlter Umeshu, japanischer Pflaumenwein, gleicht mit seiner Süße die herbe Matcha-Note aus.
- Ein cremiger Hojicha-Latte ergänzt ein nussig-warmes Aroma.
Rezeptvariationen
- Für eine fruchtige Version werden getrocknete Himbeeren oder Cranberries sowie optional etwas Beerenpulver in den Teig eingearbeitet, wodurch ein süß-säuerlicher Kontrast zum Matcha entsteht.
- Zitronen- oder Limettenabrieb sorgt für eine frische, leicht säuerliche Note, die den Matcha geschmacklich aufhellt.




