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Maden, Motten, Fruchtfliegen: So bleibt die Küche im Sommer hygienisch

Kaum steigen die Temperaturen, schwirren Fruchtfliegen um die Obstschale und im Biomüll entwickeln sich Maden. Auch Lebensmittelmotten haben jetzt leichtes Spiel. Mit ein paar einfachen Maßnahmen lässt sich der Befall verhindern.

(ncz/pn)
Ob Fruchtfliegen oder Lebensmittelmotten: Im Sommer findet Ungeziefer schnell den Weg in die Küche.
Ob Fruchtfliegen oder Lebensmittelmotten: Im Sommer findet Ungeziefer schnell den Weg in die Küche. © RHJ/iStock via Getty Images

Steigende Temperaturen sorgen nicht nur für Sommerstimmung, sondern schaffen auch ideale Bedingungen für ungebetene Gäste in der Küche. Fruchtfliegen schwirren plötzlich um die Obstschale, im Biomüll können sich Maden entwickeln und auch Lebensmittelmotten haben in der warmen Jahreszeit leichtes Spiel. Mit der richtigen Lagerung von Lebensmitteln und ein paar einfachen Hygienemaßnahmen lassen sich die Schädlinge meist vermeiden.

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Für eine bessere Verdauung: Diese Lebensmittel sind ballaststoffreich

Mit rund 34 Gramm Ballaststoffen pro 100 Gramm sind Chiasamen unübertroffene Ballaststoffbomben. Sie quellen in Flüssigkeit auf, passen gut in Müsli oder Smoothies und sorgen für eine natürliche Darmregulierung. Auch diese Lebensmittel können sich sehen lassen.
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Mit rund 34 Gramm Ballaststoffen pro 100 Gramm sind Chiasamen unübertroffene Ballaststoffbomben. Sie quellen in Flüssigkeit auf, passen gut in Müsli oder Smoothies und sorgen für eine natürliche Darmregulierung. Auch diese Lebensmittel können sich sehen lassen. © Liudmila Chernetska

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Warum Schädlinge im Sommer Hochsaison haben

Wärme beschleunigt die Vermehrung vieler Insekten. Gleichzeitig verderben Lebensmittel schneller und organische Abfälle beginnen rascher zu gären - ideale Bedingungen für Fruchtfliegen und andere Schädlinge. Schon kleine Essensreste oder überreifes Obst reichen aus, damit sich die Tiere ansiedeln.

Fruchtfliegen lieben reifes Obst

Fruchtfliegen werden von gärenden und überreifen Lebensmitteln angezogen. Besonders beliebt sind Bananen, Beeren, Weintrauben oder offene Flaschen mit Saft, Wein oder Essig.

Damit sie sich gar nicht erst vermehren, sollten überreife Früchte möglichst schnell verbraucht oder entsorgt werden. Angeschnittenes Obst gehört im Sommer in den Kühlschrank, Arbeitsflächen sollten regelmäßig gereinigt und klebrige Rückstände sofort entfernt werden.

Sind Fruchtfliegen bereits in der Küche, kann eine einfache Essigfalle helfen: Dafür etwas Apfelessig mit einem Tropfen Spülmittel in ein Glas geben. Das reduziert die Zahl der Fliegen - wichtiger ist jedoch, die eigentliche Ursache zu beseitigen.

Maden entstehen meist im Biomüll

Maden sind die Larven von Fliegen. Sie entwickeln sich, wenn Fliegen ihre Eier auf organischen Abfällen ablegen - besonders bei hohen Temperaturen kann das innerhalb weniger Tage passieren.

Deshalb sollte der Biomüll im Sommer möglichst täglich oder spätestens alle zwei Tage geleert werden. Hilfreich ist es außerdem, den Boden des Eimers mit Küchenpapier oder Zeitung auszulegen, damit überschüssige Feuchtigkeit aufgenommen wird. Nach dem Entleeren sollte der Mülleimer regelmäßig mit heißem Wasser und Haushaltsreiniger ausgespült und anschließend gut getrocknet werden.

Lebensmittelmotten verstecken sich im Vorratsschrank

Auch Lebensmittelmotten treten im Sommer häufiger auf. Sie gelangen oft bereits über befallene Produkte wie Mehl, Haferflocken, Reis, Nüsse, Trockenobst oder Tierfutter in den Haushalt.

Wer kleine Motten durch die Küche fliegen sieht oder feine Gespinste in Verpackungen entdeckt, sollte alle trockenen Vorräte sorgfältig kontrollieren. Befallene Lebensmittel gehören in den Restmüll und sollten möglichst direkt nach draußen gebracht werden. Anschließend empfiehlt es sich, Schränke gründlich auszusaugen und auszuwischen.

Um einem Befall vorzubeugen, sollten trockene Lebensmittel möglichst in dicht schließenden Glas- oder Kunststoffbehältern statt in geöffneten Papier- oder Plastikverpackungen aufbewahrt werden.

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