In den 1990er-Jahren sprang Film-Wal Willy in die Freiheit und wurde damit weltberühmt. Nun plant Warner Bros. eine modernisierte Neuauflage von "Free Willy" für die große Leinwand, wie unter anderem die US-Branchenmagazine "The Hollywood Reporter" und "Variety" berichten.
Kultfilm "Free Willy" bekommt ein Remake
Mehr als 30 Jahre nach dem weltweiten Kinoerfolg plant Warner Bros. eine moderne Neuauflage von "Free Willy". Das Projekt befindet sich offenbar noch in einer frühen Phase.

Das sind die krassesten Filmverwandlungen

Für seine Rolle in "The Whale" nahm Brendan Fraser an Gewicht zu, zusätzlich wurde mit einem Fatsuit und Gewichtsprothesen gearbeitet. © Collection Christophel © A24 - Protozoa Pictures
Über die Handlung der Neuauflage ist bislang nichts bekannt. Da es sich um ein Remake handelt, dürfte sich die Geschichte jedoch am Original orientieren. Im Mittelpunkt stand damals der junge Jesse, gespielt von Jason James Richter (46), der eine enge Beziehung zu dem gefangenen Orca Willy aufbaut und ihm schließlich zur Flucht in die Freiheit verhilft.
Film-Wal schon vor über 20 Jahren verstorben
Das Drehbuch zur Neuauflage sollen Mary-Margaret Kunze und Jade Halley Bartlett verfassen. Produziert wird der Film von AGBO, dem 2017 gegründeten Studio der Russo-Brüder, die vor allem durch mehrere Marvel-Produktionen bekannt sind und das Projekt als leitende Produzenten begleiten. Über die Besetzung ist bislang nichts bekannt.
Der Orca aus dem Originalfilm hieß in Wirklichkeit Keiko. Er starb 2003 in Norwegen vermutlich an einer Lungenentzündung. Rund eineinhalb Jahre zuvor war er nach jahrzehntelanger Gefangenschaft ins offene Meer entlassen worden. Die Auswilderung blieb jedoch umstritten: Keiko schloss sich keiner wilden Orcagruppe dauerhaft an, suchte weiterhin die Nähe von Menschen und wurde bis zu seinem Tod gefüttert.
Vom Kinohit zum erfolgreichen Franchise
"Free Willy" kam 1993 in die Kinos und entwickelte sich zu einem weltweiten Erfolg. Bei einem vergleichsweise überschaubaren Budget von rund 20 Millionen US-Dollar spielte der Film weltweit etwa 153,7 Millionen Dollar ein. In Deutschland lief er unter dem Titel "Free Willy - Ruf der Freiheit".
Auf den Kinofilm folgten eine Animationsserie und mehrere Fortsetzungen. Dazu gehörte auch "Free Willy - Rettung aus der Piratenbucht" mit Bindi Irwin (27), der Tochter des 2006 verstorbenen australischen Tierfilmers, Moderators und Naturschützers Steve Irwin.
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