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Helene Fischer verteidigt hohe Ticketpreise für ihre Tour

Nach 15 Konzerten und 750.000 Besuchern endete Helene Fischers große Stadiontour in München. Zum Abschluss sprach die Sängerin über die Kritik an den hohen Eintrittspreisen.

(ncz/spot)
Helene Fischer hat am Freitagabend ihre Stadiontournee beendet.
Helene Fischer hat am Freitagabend ihre Stadiontournee beendet. © ddp/Marco Steinbrenner

Helene Fischer (41) hat sich zum Abschluss ihrer großen 360-Grad-Stadiontour erstmals ausführlich zur Kritik an den hohen Ticketpreisen ihrer Konzerte geäußert. Im Interview mit den ARD-"Tagesthemen" erklärte die Sängerin, warum Live-Shows dieser Größenordnung immer kostspieliger werden - und weshalb sie dennoch hofft, dass Konzerte auch künftig für möglichst viele Fans erschwinglich bleiben.

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Kaum zu glauben: Diese Sängerinnen sind kleiner als 1,60 Meter

Shakira ist nur 1,57 Meter groß. Auch diese Sängerinnen sind kleiner als 1,60 Meter.
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Shakira ist nur 1,57 Meter groß. Auch diese Sängerinnen sind kleiner als 1,60 Meter. © Anthony Behar/ddp/Sipa USA

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Helene Fischer erklärt hohe Kosten ihrer Stadiontour

Vor dem letzten Konzert ihrer Stadiontour stellte sich Helene Fischer den Fragen von Moderator Ingo Zamperoni. Dabei sprach er die Eintrittspreise an, die bei den Konzerten teilweise im dreistelligen Bereich lagen und im Vorfeld für Diskussionen gesorgt hatten.

Auf die Frage, ob Stadionkonzerte dadurch zunehmend zu einem Erlebnis für eine wohlhabende Minderheit würden, zeigte sich Fischer verständnisvoll. Das Thema beschäftige sie und ihr Team sehr, erklärte die Sängerin. Gleichzeitig verwies sie auf die wirtschaftlichen Entwicklungen der vergangenen Jahre: "Alles ist teurer geworden."

Als Grund nannte sie vor allem die enormen Produktionskosten einer Show dieser Größenordnung. Hinter den Konzerten stünden Hunderte Menschen - vom Kreativteam über Bühnenbildner und Kostümdesigner bis hin zum Catering. Hinzu kämen steigende Materialkosten für die aufwendige Bühnentechnik und das spektakuläre Bühnenbild.

"Das hat leider seinen Preis", sagte Fischer. Viele Fans seien offenbar dennoch bereit, sich einen solchen Konzertabend bewusst zu gönnen - auch wenn sie dafür einmal tiefer in die Tasche greifen müssten.

Fans sparen für Konzertbesuch

Besonders bewegend seien für sie die Geschichten ihrer Fangemeinde. Immer wieder erfahre sie, dass Fans über Jahre Geld für ein Ticket zurücklegten oder sogar auf einen Urlaub verzichteten, um eines ihrer Konzerte besuchen zu können.

"Da geht mir richtig das Herz auf", sagte die Sängerin. Sie sehe darin einen Beweis dafür, welchen Stellenwert Live-Konzerte für viele Menschen hätten. Ein gemeinsamer Konzertabend könne helfen, den Alltag für einige Stunden hinter sich zu lassen und neue Kraft zu tanken. Viele Fans berichteten ihr, dass sie von diesem Erlebnis oft länger zehrten als von einer Urlaubsreise.

Erfolgreicher Abschluss der Jubiläumstour

Mit dem Auftritt in der Münchner Allianz Arena endete Helene Fischers Stadiontour nach insgesamt 15 Konzerten. Rund 750.000 Zuschauerinnen und Zuschauer besuchten die Shows, mit denen die Sängerin nach drei Jahren Live-Pause auf die großen Bühnen zurückkehrte.

Die Tour markierte zugleich ihr 20-jähriges Bühnenjubiläum. Wie Fischer verriet, wurden die Konzerte für einen späteren Konzertfilm aufgezeichnet. Die Aufnahmen sollen ihr auch selbst dabei helfen, die Dimensionen der Tournee im Nachhinein noch einmal zu erleben.

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