Die Filmwelt verliert einen wichtigen Vermittler zwischen Europa und Hollywood: Moritz Borman ist tot. Der deutsche Produzent starb am 1. Juli 2026 im Alter von 71 Jahren in München, wo zu diesem Zeitpunkt sein jüngstes Filmprojekt gedreht wurde. Das bestätigten seine langjährigen Produzentenkollegen Eric Kopeloff und Philip Schulz-Deyle gegenüber dem Branchenmagazin "Deadline". Demnach starb Borman allem Anschein nach eines natürlichen Todes.
In einer gemeinsamen Erklärung würdigten die beiden Weggefährten Borman als einen der "fähigsten und angesehensten unabhängigen Produzenten seiner Generation". Über eine mehr als vier Jahrzehnte umspannende Laufbahn brachte er mehr als 25 Spielfilme auf die Leinwand.
Enge Bande zu Oliver Stone
Besonders prägend war Bormans Zusammenarbeit mit Regisseur Oliver Stone. Gemeinsam realisierten sie unter anderem das Historienepos "Alexander" (2004), das Drama "World Trade Center" (2006), die George-W.-Bush-Biografie "W. - Ein missverstandenes Leben" (2008), den Thriller "Savages" (2012) sowie "Snowden" (2016) über den NSA-Whistleblower.
Einem breiten Kinopublikum wurde Borman zudem durch zwei Fortsetzungen einer der bekanntesten Science-Fiction-Reihen überhaupt bekannt: Er verantwortete "Terminator 3 - Rebellion der Maschinen" (2003) sowie "Terminator: Die Erlösung" (2009). Zu seinen weiteren Produktionen zählen die Komödie "Wedding Planner - Verliebt, verlobt, verplant" mit Jennifer Lopez und Matthew McConaughey, "Nurse Betty" und der oscarnominierte "Der stille Amerikaner".




