Constantin Schreiber (47) räumt bei Axel Springer seinen Schreibtisch. Der frühere "Tagesschau"-Sprecher hat den Abschied vom Berliner Medienhaus, zu dem unter anderem "Bild" und "Welt" gehören, in einem Video auf Instagram und YouTube selbst öffentlich gemacht.
Seine Tätigkeit hatte er im September 2025 begonnen, zum 31. Dezember ist jetzt schon wieder Schluss. Warum ausgerechnet jetzt? Die Antwort liefert der Moderator in seinem Posting gleich mit. "Ich habe bereits vor ein paar Monaten bei Axel Springer gekündigt, weil ich mich im kommenden Jahr neuen Aufgaben widmen möchte", schreibt er unter dem Video.
"Veränderung im Beruf ist immer gut"
Bereuen will er die Springer-Zeit ausdrücklich nicht. Sie sei "eine interessante und spannende Erfahrung" gewesen, "bei der ich viel erleben durfte in einer Zeit großer nationaler und internationaler Umbrüche". Allerdings glaube er daran, "dass Veränderung im Beruf immer gut ist, um weiter zu wachsen - unabhängig davon, wie sehr man im Job schon angekommen ist."
Konkreter bezüglich seiner zukünftigen Pläne wird Schreiber nicht, 2027 geht er jedoch mit seinem Programm "Sagen, was ist" auf Live-Tournee. Der Verlag hielt sich auf Anfrage der "Süddeutschen Zeitung" ähnlich bedeckt: "Wir bestätigen, dass Constantin Schreiber und Axel Springer die Zusammenarbeit zum 31. Dezember beenden. Er wird sich künftig eigenen Projekten widmen."
Wieder ein Jobwechsel
2025 präsentierte Springer den prominenten Neuzugang stolz als Teil seines "Global Reporters Network", das den Marken "Welt", "Politico" und "Business Insider" exklusive Geschichten liefern sollte. Schreiber berichtete zunächst aus Tel Aviv und New York über den Nahen Osten sowie internationale Brennpunkte.







