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Filmproduzent Kevin Feige (53), Präsident der Marvel Studios, würde Adam Driver (42) gern im Marvel Cinematic Universe sehen. Der Schauspieler mag aber offenbar nicht. So oft habe Driver bereits Angebote der Marvel Studios ausgeschlagen, dass daraus fast schon ein Ritual geworden sei, erzählte der Studiochef im Podcast "Happy Sad Confused" von Josh Horowitz.
"Es ist kein Geheimnis, dass wir gerne mit Driver zusammenarbeiten würden", sagte Feige. "Aber es ist Tradition, mit ihm per Zoom zu sprechen, und dann verabschiedet er sich. Das ist eine langjährige Tradition." Dabei sei der Schauspieler Er überaus zuvorkommend und spreche auch offen über seine Gefühle.
Welche Rollen im Raum standen, bleibt offen
Konkret wurde Feige nicht. Um welche Figuren es in den Gesprächen ging, verriet er nicht. In den sozialen Medien kursiert die Vermutung, Driver könnte für das geplante Kino-Reboot der "X-Men" im Gespräch gewesen sein. Bestätigt hat Marvel für dieses Projekt bislang keine Besetzung.
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Warum Driver die Angebote ausschlägt, hat er nie erklärt. An einer generellen Abneigung gegen große Studioproduktionen dürfte es kaum liegen. Als Kylo Ren stand er in der "Star Wars"-Sequel-Trilogie im Zentrum von drei Blockbustern: "Das Erwachen der Macht" (2015), "Die letzten Jedi" (2017) und "Der Aufstieg Skywalkers" (2019).
Zwischen Prestigekino und Independent-Filmen
Auch sonst meidet Driver das große Kino nicht. Zu seinen Arbeiten der vergangenen Jahre zählen "House of Gucci" (2021), "Ferrari" (2023) und "Megalopolis" (2024). Daneben achtet er auf eine ausgewogene Filmografie und dreht regelmäßig im Independent-Bereich, etwa "Inside Llewyn Davis" (2013), "Paterson" (2016) und "Marriage Story" (2019). Demnächst ist er in "Paper Tiger" zu sehen.
Ein Franchise reizt ihn nach wie vor, allerdings nicht das von Feige. Für ein eigenständiges Kylo-Ren-Projekt arbeitete Driver bereits mit Regisseur Steven Soderbergh zusammen. Lucasfilm unterstützte das Vorhaben, Disney stoppte es dennoch. Ein Marvel-Auftritt des Schauspielers bleibt damit vorerst das, was er seit Jahren ist: ein Wunsch des Studiochefs.