MagentaTV-Experte Jürgen Klopp (59) hat bei einem Medientermin in New York rund um die Fußball-WM ein Interview vorzeitig beendet - sichtlich genervt von einer Frage, der er sich nicht stellen wollte. Wie ein Video der "Deutschen Welle" dokumentiert, ging es um den Kollegen und ARD-Experten Bastian Schweinsteiger (41) und dessen umstrittene Worte über die Spielweise der Elfenbeinküste. Schon während eine DW-Journalistin ihre Frage formulierte, fiel Klopp ihr ins Wort: "Und jetzt wollen Sie dieses Thema weiterdrehen." Eine echte Antwort verweigerte der frühere Trainer von Liverpool und Borussia Dortmund.
😱 Jürgen Klopp walked out of an interview after DW asked about comments by Bastian Schweinsteiger, a fellow World Cup pundit.
— DW Sports (@dw_sports) June 24, 2026
Schweinsteiger was accused of using racist stereotypes during his analysis of Germany's opponents Ivory Coast 🇨🇮 pic.twitter.com/BOcG3aANmk
Auslöser war Schweinsteigers Analyse beim deutschen WM-Spiel gegen die Elfenbeinküste. Als Experte der ARD beschrieb der Weltmeister von 2014 die Spielweise der Westafrikaner als "wild", "unorthodox" und "nicht ganz so taktisch" - und sprach pauschal von "afrikanischem Fußball". Vor allem im Netz sorgte das für Diskussionen. Schweinsteiger wurde vorgeworfen, Stereotype zu bedienen und afrikanischen Mannschaften in Gänze ein geringeres taktisches Verständnis zuzuschreiben.
Scharfe Kritik kam auch vom Journalisten und Autor Philipp Awounou. In einem Gastbeitrag für den "Spiegel" ordnete er die Wortwahl historisch ein: "Damals wurden schwarze Menschen afrikanischer Herkunft als unzivilisiert ('wild'), andersartig ('unorthodox') oder auch potenziell gefährlich ('unberechenbar') stigmatisiert." Schweinsteiger sei kein Rassist, betonte Awounou zugleich - seine Äußerungen aber "problematisch".







