Thomas Tuchel (52) hat ein Versprechen abgegeben: Sollte England bei der Weltmeisterschaft bis ins Endspiel am 19. Juli vordringen, will der deutsche Nationaltrainer der Three Lions die englische Hymne "God Save The King" nun doch mitsingen. Das kündigte der 52-Jährige laut der britischen Zeitung "The Sun" an, kurz bevor er mit seinem 26-köpfigen Aufgebot nach Dallas reiste.
Thomas Tuchel will Englands Hymne im WM-Finale mitsingen
England-Trainer Thomas Tuchel will die Nationalhymne "God Save The King" nun doch mitsingen - allerdings erst, wenn die Three Lions das WM-Finale erreichen.

Diese Fußballstars sind bei der WM als Experten dabei

Per Mertesacker (l.) und Christoph Kramer, beide Weltmeister von 2014, wurden für ihre Einschätzungen und Analysen im ZDF-Studio bei der EM 2024 ausgezeichnet. Auch bei der WM 26 ist das beliebte Duo wieder dabei. © ZDF/Dominik Asbach.
Bei den bisherigen Länderspielen hatte Tuchel während der Hymne stets geschwiegen. Ob er das vor dem WM-Auftakt gegen Kroatien im rund 80.000 Zuschauer fassenden AT&T Stadium im texanischen Arlington ändern werde, verneinte er zunächst. "Noch nicht. Ich glaube, so weit sind wir noch nicht", sagte Tuchel der "The Sun" zufolge. "Ganz am Ende vielleicht. Ich bin noch ein bisschen schüchtern. Ich will niemanden vor den Kopf stoßen und den Fokus jetzt nicht darauf lenken." Den Text der Hymne kenne er ohnehin: "So schwer ist das nicht", scherzte er.
Warum er bislang schweigt
Den Grund für seine Zurückhaltung hatte Tuchel bereits im März 2025 dargelegt. Bei seiner ersten Kadernominierung als England-Coach - damals für die WM-Qualifikationsspiele gegen Albanien und Lettland - wurde er gefragt, ob er die Hymne anstimmen werde. Seine Antwort laut "Bild": "Ich denke, dass es nicht einfach eine Selbstverständlichkeit ist. Man kann es nicht einfach singen. Deshalb habe ich beschlossen, dass ich sie in meinen ersten Spielen nicht singen werde."
Der frühere Bayern-Trainer betonte: "Sie [die Hymne, Anm. d. Red.] bedeutet mir sehr viel, das kann ich Ihnen versichern, aber ich spüre, dass ich mir das Recht, sie zu singen, erst verdienen muss, weil sie so bedeutungsvoll, emotional und kraftvoll ist." Zuerst müsse er tiefer in die englische Kultur eintauchen und sich diesen Schritt durch gute Leistungen erarbeiten - so weit, "damit jeder denkt: 'Er sollte sie jetzt singen, er ist einer von uns, er ist der englische Manager, er sollte sie singen.'"
Seltene Geste unter ausländischen Coaches
Mit seinem Schweigen steht Tuchel nicht allein da. Der einzige ausländische England-Trainer, der die Hymne je mitsang, war "The Sun" zufolge der Schwede Sven-Göran Eriksson - wobei er mit dem Text gekämpft haben soll. Der Italiener Fabio Capello verharrte bei der WM 2010 in Südafrika in Schweigen, ehe England im Achtelfinale mit 1:4 an Deutschland scheiterte. Beim laufenden Turnier singt der Engländer Graham Potter als Schwedens Coach die dortige Hymne mit, während der argentinische USA-Trainer Mauricio Pochettino beim "Star-Spangled Banner" stumm bleibt.
Das könnte Sie auch interessieren
StarsPamela Andersons Sohn Dylan Jagger Lee hat geheiratet
Pamela Andersons jüngster Sohn Dylan Jagger Lee hat seiner langjährigen Partnerin Paula Bruss das Jawort gegeben. Die romantische Hochzeit fand an einem ganz besonderen Ort statt - dort, wo sich das Paar bereits verlobt hatte.
StarsAurora Ramazzotti und Goffredo Cerza haben geheiratet
Offiziell ein Ehepaar: Aurora Ramazzotti hat ihren langjährigen Partner Goffredo Cerza geheiratet. Auf Instagram teilte die Tochter von Michelle Hunziker und Eros Ramazzotti ein erstes Foto der standesamtlichen Trauung.
StarsBayrischer Verdienstorden: Ehrung für Oliver Berben und Oliver Kahn
Besondere Ehre für Oliver Kahn und Oliver Berben: Sowohl die Torwartlegende als auch der Filmproduzent wurden von Ministerpräsident Markus Söder mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet.
Kommentare (0 Kommentare)
Noch keine Kommentare. Schreib den ersten!


