John Legend (47) übernimmt in einer neuen Filmproduktion die Rolle der Musiklegende Harry Belafonte (1927-2023). Wie unter anderem "Deadline" berichtet, entsteht das Drama mit dem Titel "The Road Home" unter der Regie von Bill Condon (70) und widmet sich der Apartheid-Zeit in Südafrika.
Neben Legend ist ein hochkarätiges Ensemble beteiligt: Thabo Rametsi (38) spielt den verstorbenen Jazzmusiker Hugh Masekela, der im Zentrum der Handlung steht. Ergänzt wird die Besetzung unter anderem durch Guy Pearce (58), Cynthia Erivo (39) und Johnny Flynn (43). Die Dreharbeiten haben bereits in Südafrika begonnen.
Für Legend ist es eine besondere Gelegenheit, einen ehemaligen Wegbegleiter zu verkörpern. "Es war mir eine Ehre, Herrn Belafonte als meinen Freund, Mentor und Mitstreiter im Kampf für Gerechtigkeit zu kennen", sagte der Musiker, der sich selbst seit Jahren auch für soziale Zwecke engagiert.
"Er war ein unglaublicher Mensch, der ein monumentales, revolutionäres Leben führte. Er war der Inbegriff eines Künstlers und Aktivisten, der für mich und so viele andere, die auf seinen Schultern stehen, Maßstäbe gesetzt hat. Ich betrachte es als Privileg, in diesem besonderen Film die Rolle des Harry Belafonte übernehmen zu dürfen", fuhr er fort.
Darum geht's in "The Road Home"
Im Mittelpunkt der Handlung steht Hugh Masekela (Thabo Rametsi), der in einen Konflikt mit der Anti-Apartheid-Bewegung gerät. Angeführt wird diese Fehde von seinem Mentor, dem Aktivisten und Erzbischof Trevor Huddleston (Guy Pearce). Auslöser ist ein Boykottaufruf gegen Hughs Freund Paul Simon (Johnny Flynn), dem vorgeworfen wird, mit seinem von Township-Musik geprägten Album "Graceland" gegen den Kulturboykott der Vereinten Nationen verstoßen zu haben.
Masekela, einer der bekanntesten Jazzmusiker Südafrikas, musste nach dem Massaker von Sharpeville im Jahr 1960 aufgrund seines Engagements gegen das Apartheid-Regime ins Exil gehen. In den folgenden Jahren entwickelte er sich zu einer prägenden Stimme im internationalen Kampf gegen die rassistische Segregationspolitik seines Heimatlandes. Belafonte war ein langjähriger Freund und Mentor von Masekela, nachdem sich die beiden Anfang der 1960er Jahre kennengelernt hatten, als dieser als Exilant nach New York zog.







