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"The Dink": Jake Johnson entdeckt die Welt des Pickleballs

Jake Johnson spielt in der Sportkomödie "The Dink" einen gescheiterten Tennisprofi, der ausgerechnet im Pickleball - einer Sportart, die er verachtet - eine neue Chance bekommt. Im Interview spricht er über die Trendsportart und welcher Schauspieler ihn am Set zum Lachen gebracht hat.

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Jake Johnson (M.) spielt in der Komödie "The Dink" die Hauptrolle. Ex-US-Tennisstar Andy Roddick (l.) ist als er selbst mit von der Partie und Ben Stiller spielt einen Arzt.
Jake Johnson (M.) spielt in der Komödie "The Dink" die Hauptrolle. Ex-US-Tennisstar Andy Roddick (l.) ist als er selbst mit von der Partie und Ben Stiller spielt einen Arzt. © [M] Apple TV / Apple TV / Andrew Cooper
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Ab dem 24. Juli läuft die Sportkomödie "The Dink" exklusiv auf Apple TV. Jake Johnson (48), der seinen Durchbruch mit der Comedyserie "New Girl" feierte, übernimmt die Hauptrolle in dem Film. Die Geschichte folgt dem ehemaligen Tennisprofi Dusty Boyd (Johnson), der nach dem tragischen Ende seiner Karriere im Country Club seines Vaters Chuck (Ed Harris) als Trainer arbeitet. Auf der verzweifelten Suche nach väterlicher Anerkennung schließt er sich Chucks Kampf gegen den neuen Trend an, der immer populärer wird: Pickleball.

Als eine alte Verletzung wieder Probleme bereitet und Dusty nicht mehr Tennis spielen kann, bleibt ihm im Rahmen der Rehabilitation nur eine Option: Er probiert Pickleball und entwickelt, nicht zuletzt dank seiner Partnerin Candace (Mary Steenburgen), Freude an der Sportart. Zwischen zwei Welten hin- und hergerissen, muss sich Dusty nicht nur seinen alten sportlichen Dämonen stellen, darunter seinem Kindheitsrivalen Andy Roddick (Andy Roddick), am Ende kämpft er auch um die Zukunft des Clubs und seine eigene Identität.

Im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news spricht Hauptdarsteller Jake Johnson unter anderem über die Trendsportart Pickleball und verrät, welcher Schauspieler ihn am Set am meisten zum Lachen brachte.

Was ist das typischste "Dusty-Boyd"-Merkmal an Jake Johnson?

Jake Johnson: Ich gehe die Dinge gern mit voller Intensität an.

Was war für Sie die überraschendste Erkenntnis über Pickleball?

Jake Johnson: Ich habe einiges über Pickleball und Tennis gelernt, denn vorher wusste ich über beide Sportarten nicht besonders viel. Was mich am meisten überrascht hat, war, wie ernst die Menschen Pickleball nehmen und dass es zwei Stufen gibt: Für manche ist es einfach ein normales Einsteigerspiel, bei dem der Spaß im Vordergrund steht und wirklich jeder mitmachen kann. Gleichzeitig gibt es Profis, hochkarätige Spieler mit viel Talent - und plötzlich wurde mir klar: Da existiert eine ganze Kultur um Pickleball, von der ich bis dahin keine Ahnung hatte.

Haben Sie Pickleball schnell gelernt?

Johnson: Die Grundlagen des Spiels sind schnell erlernt, aber es wirklich zu beherrschen, ist eine ganz andere Herausforderung.

Das Ensemble von "The Dink" ist gespickt mit hochkarätigen Namen. Unter anderem ist Ben Stiller als Arzt zu sehen. Bei wem war es am schwierigsten, am Set nicht loszulachen?

Johnson: Ich habe ein paar Szenen mit Ben Stiller gedreht, die für mich besonders schwierig waren, weil er einfach unglaublich witzig ist. In den Arzt-Szenen saß ich da, während er all diese lustigen Dinge machte. Aaron Chen war durchgehend sehr komisch. Auch die Tage mit Mary Steenburgen und Cleo King waren extrem lustig. Es war wirklich eine Traumbesetzung.

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Einer der besten Aspekte des Films ist die Beziehung zwischen Dusty und Candace. Wurde jemals erwogen, diese platonische Freundschaft zugunsten einer romantischen Liebesgeschichte zu verändern?

Johnson: Ja, das war eine große Diskussion. Wir haben den Film über anderthalb Jahre lang entwickelt und immer wieder hin und her überlegt: Was wäre erfüllender, was wäre unterhaltsamer? Kurz bevor wir mit den Dreharbeiten begonnen haben, hat unser Regisseur Josh Greenbaum im Grunde die gesamte Crew anonym befragt. "Was wollt ihr? Was wünscht ihr euch?" Das Ergebnis war ungefähr 90 Prozent zu 10 Prozent: Alle wollten, dass sie Freunde bleiben.

Dusty Boyd war nicht Ihre erste Underdog-Rolle. Was spricht Sie an diesen Charakteren besonders an?

Johnson: Bei diesem Projekt habe ich weniger Dusty gemocht als vielmehr die Geschichte selbst. Ich fand den Aufbau spannend, die Welt, in der man spielen konnte, war ein großer Spaß. Als mir Sean Clements - der Drehbuchautor - den ganzen Film vorgestellt hat, habe ich weniger über Dusty als einzelnen Charakter nachgedacht, sondern eher: Funktionieren die gesamten 90 Minuten? Und ich fand, dass die 90 Minuten so gut funktionieren, dass daraus ein wirklich unterhaltsamer Film entstehen würde.

Nach dem Filmende hat man das Gefühl, die Welt von "The Dink" nicht verlassen zu wollen. Gibt es bereits Überlegungen zu einer Fortsetzung - etwa ein weiterer Film oder eine Serie?

Johnson: Was Sie da sagen, bedeutet mir wirklich viel. Denn genau das versuche ich bei meinen Projekten zu erreichen: Wenn ich über einen Film nachdenke, steht für mich nicht die Figur im Vordergrund, die ich spiele, sondern die Welt, in der der Film stattfindet. Als Kind habe ich Serien wie "Cheers" geschaut und war am Ende immer traurig; ich wollte einfach nicht, dass die Sendung aufhört. Der konkrete Inhalt war mir in dem Moment egal. Genau dieses Gefühl möchte ich mit meiner Arbeit erzeugen: Dass man nicht will, dass es endet, weil die Welt so stimmig und authentisch wirkt. Es soll Freude bereiten, ein Stück weit befreien. Wir haben zwar noch über keine Fortsetzung gesprochen, aber wer weiß?

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