Die gewaltigsten Sommer-Blockbuster haben in Form von "Die Odyssee" und "Spider-Man: Brand New Day" bereits seit Juli Einzug in die hiesigen Kinosäle gehalten. Doch auch im August erscheinen einige spannende Kassenschlager in spe: Der inzwischen sechste Eintrag der extrem erfolgreichen "Insidious"-Horrorreihe, der nunmehr sogar zehnte schrullig-charmante Eberhofer-Krimi und eine brandneue Apokalypse mit Star-Ensemble.
Spuk, Sterne und Steckerlfisch: Die Kinotipps im August
Im August setzt das Kino auf weniger Bombast als im Vormonat. Fans von kultigen Bajuwaren, etablierten Schreckgestalten und stargespickter Endzeit kommen aber dennoch voll auf ihre Kosten.

Das sind die krassesten Filmverwandlungen

Für seine Rolle in "The Whale" nahm Brendan Fraser an Gewicht zu, zusätzlich wurde mit einem Fatsuit und Gewichtsprothesen gearbeitet. © Collection Christophel © A24 - Protozoa Pictures
"Steckerlfischfiasko", 13. August
Der örtliche "Steckerlfischkönig" liegt mausetot auf dem frisch angelegten Golfplatz von Niederkaltenkirchen. Dem Dorfsheriff Franz Eberhofer (Sebastian Bezzel, 55) kommt der Fall gar nicht so ungelegen. Gemeinsam mit Rudi Birkenberger (Simon Schwarz, 55) nimmt er die Ermittlungen auf. Die beiden haben allen Grund, sich in die Arbeit zu stürzen, denn in Eberhofers Neubau-Zuhause herrscht Chaos, seit Susi (Lisa Maria Potthoff, 48) um das Bürgermeisteramt kämpft und die Oma (Enzi Fuchs, 89) auf Kur ist - und um Birkenbergers Zuhause ist's gleich noch düsterer bestellt.
Einschätzung:
Bereits 13 Jahre ist es her, dass Bezzel und Schwarz ihren "Dampfnudelblues" anstimmten und erstmals auf Verbrecherjagd gingen. Von ihrem bajuwarischen Charme haben die Eberhofer-Krimis seither nichts eingebüßt, wie auch der zehnte Kino-Streich "Steckerlfischfiasko" beweist. Fans der Reihe dürfen sich auf die gewohnt schrullig-liebenswerten Figuren freuen, denen selbst der zwischenzeitliche Streit hinter den Kulissen nichts anhaben konnte. Denn Autorin Rita Falk (62), auf deren Romane die Filmreihe basiert, hatte sich bezüglich des neunten Teils "Rehragout Rendezvous" noch kritisch angesichts der Figurenzeichnung gezeigt. Aber manchmal, so scheint es, tut ein bisserl Zankerei ganz gut - wer wüsste das besser als das Duo Eberhofer und Birkenberger?
"Insidious: Out of the Further", 20. August
Die junge Mutter Gemma (Amelia Eve, 34) zieht ihre Tochter in demselben Haus groß, in dem auch sie aufgewachsen ist. Dort findet sie heraus, dass sie in das sogenannte Ewigreich reisen kann - jener Ort, an dem verlorene Seelen ihre Unendlichkeit fristen. Als dort etwas Böses Jagd auf sie macht, entdeckt Gemma eine Fähigkeit, die alles verändert: Sie kann das Ewigreich nicht nur betreten, sondern auch das, was dort existiert, in die reale Welt zurückbringen.
Einschätzung:
Dass es das "Insidious"-Universum innerhalb von 15 Jahren auf sechs Teile bringt, verwundert nicht. Schließlich heimste das Horror-Franchise trotz geringem Budget bereits über 730 Millionen US-Dollar an den weltweiten Kinokassen ein. Würfelten die Köpfe hinter "Insidious" die Chronologie innerhalb der Reihe gerne mal durcheinander, darf "Out of the Further" nun als Neuausrichtung verstanden werden. Die Geschichte der Lambert-Familie fand mit Teil fünf namens "Insidious: The Red Door" ihr offizielles Ende, jetzt stehen neue Figuren im Mittelpunkt. Und dennoch müssen Fans nicht komplett auf ihre Lieblinge verzichten - erneut ist Lin Shaye (82) in ihrer ikonischen Rolle des Mediums Elise Rainier mit von der gruseligen Partie.
"Das Ende der Sterne", 27. August
Der Pilot Hig (Jacob Elordi, 29) hat sich gemeinsam mit dem Überlebensexperten Bangley (Josh Brolin, 58) in einer zerstörten Welt ein abgeschottetes, funktionales Zuhause geschaffen. Als ihn eines Tages eine geheimnisvolle Funkübertragung erreicht, bricht Hig zu einer gefährlichen Reise ins Unbekannte auf - auf der Suche nach Hoffnung und der Menschlichkeit, an die er trotz des Untergangs der Zivilisation noch immer glaubt.
Einschätzung:
Der Filmtitel sagt zwar "Das Ende der Sterne" voraus - er läutet es aber mit reichlich Starpower ein. Für seinen neuen Film, der auf der Romanvorlage "Das Ende der Sterne wie Big Hig sie kannte" von Peter Heller (67) basiert, versammelte Regiegröße Ridley Scott (88) ein illustres Ensemble, zu dem neben Elordi und Brolin auch Margaret Qualley (31), Guy Pearce (58) und Marvel-Star Benedict Wong (55) zählen. Ursprünglich hätte Paul Mescal (30) die Hauptrolle spielen sollen, mit dem Scott schon für "Gladiator II" erfolgreich zusammenarbeitete. In Person von Elordi wurde aber ein mindestens ebenbürtiger Zuschauermagnet verpflichtet.
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