Simone Thomalla (61) spricht so offen wie selten über den Mann an ihrer Seite. Die Schauspielerin hatte ihre Beziehung mit dem Berliner Bauunternehmer René Marchand im Februar 2025 öffentlich gemacht. "René gibt mir unglaublich viel Halt. Er ist der Mensch, bei dem ich loslassen kann", schwärmt sie im Interview mit dem Magazin "Bunte". "Der Beste kommt zum Schluss", lautet ihr Fazit.
"Liebe muss gar kein Feuerwerk sein"
Dass ihr Nähe in einer Beziehung wichtig ist, macht Thomalla im weiteren Gespräch ebenfalls deutlich. "Auch eine starke Frau möchte sich manchmal einfach anlehnen dürfen. Das macht sie nicht schwächer, sondern menschlich", sagt sie. An Marchand schätzt sie vor allem, "dass ich bei ihm einfach ich sein kann". Daneben nennt sie noch eine Eigenschaft, die sie bis heute beeindruckt: "Ich finde es ziemlich attraktiv, dass er einen Werkzeugkoffer besitzt und tatsächlich alles reparieren kann. Das kenne ich so nicht."
Ihr Beruf führt Simone Thomalla regelmäßig für Wochen an fremde Orte. Umso wichtiger sei es für sie, nach Hause zu kommen und dort jemanden an ihrer Seite zu haben, "der einem Ruhe gibt, statt noch mehr Unruhe", sagt die 61-Jährige im Gespräch mit der "Bunte" weiter. Ihr Fazit fällt entsprechend schlicht aus: "Liebe muss gar kein Feuerwerk sein. Manchmal ist sie einfach dieses schöne Gefühl, angekommen zu sein."
Lehren aus einer schweren Zeit
Dass Thomalla heute so über ihre Beziehung spricht, hat auch mit den Erfahrungen der vergangenen Jahre zu tun. Im Dezember 2024 hatte sie nach wenigen Monaten die Beziehung zu einem Mann beendet, der Berichten zufolge zahlreichen Frauen Geld abgenommen haben soll. Kurz darauf nahm sich der Mann das Leben. "Mit vielem hatte ich gerechnet, aber damit nicht. Das hat mich tief getroffen", erinnert sich die Schauspielerin. Irgendwann habe sie akzeptieren müssen, dass es seine Entscheidung gewesen sei und nicht ihre Verantwortung. "Man kann einen Menschen begleiten, man kann ihn lieben, man kann ihm helfen wollen. Aber man kann sein Leben nicht für ihn leben."
Gewarnt worden war sie damals von vielen Seiten. Warum sie trotzdem an dem Mann festhielt? "Weil ich an Menschen glaube", erklärt Thomalla. Die Warnzeichen habe sie durchaus gesehen, blind sei sie nicht gewesen. "Aber ich wollte mir mein eigenes Bild machen und meine Entscheidungen selbst treffen. Vielleicht war ich zu optimistisch. Vielleicht auch ein bisschen trotzig."
Hilfe bei Depressionen, Suizidgedanken und der Bewältigung von Krisen bietet in Deutschland Tag und Nacht die Telefonseelsorge unter den kostenlosen Rufnummern 0800/111 0 111 und 0800/111 0 222 oder unter der 116 123. Anrufende bleiben anonym.







