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Scott Eastwood über Shia LaBeouf: "Der Typ ist verrückt"

Scott Eastwood spricht offen über die schwierige Zusammenarbeit mit Shia LaBeouf. Ein Konflikt am Set von "Herz aus Stahl" spitzte sich so sehr zu, dass Brad Pitt eingreifen musste.

(wue/obr/pn)
Beim Dreh zu "Herz aus Stahl" prallten Scott Eastwood (r.) und Shia LaBeouf aufeinander.
Beim Dreh zu "Herz aus Stahl" prallten Scott Eastwood (r.) und Shia LaBeouf aufeinander. © [M] imago/Image Press Agency/Xavier Collin / images/Italy Photo Press/R4924_italyphotopress
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Shia LaBeouf (40) sorgte bei den Dreharbeiten zu "Herz aus Stahl" (2014) offenbar immer wieder für Spannungen am Set. Sein damaliger Co-Star Scott Eastwood (40) erinnert sich nun an einen Vorfall, bei dem sogar Hollywoodstar Brad Pitt (62) eingreifen musste, um eine Eskalation zu verhindern.

Im "Armchair Expert"-Podcast von Dax Shepard (51) sprach Scott Eastwood offen über die Zusammenarbeit mit Shia LaBeouf. Auf die Frage, wie er mit seinem Co-Star ausgekommen sei, antwortete der Schauspieler: "Shia hatte ganz offensichtlich mit sich selbst zu kämpfen. Es war nicht leicht." Besonders im Gedächtnis geblieben sei ihm ein Vorfall, bei dem Brad Pitt in einem "kleinen, angespannten Moment" eingreifen musste.

Was ist zwischen Shia LaBeouf und Scott Eastwood passiert?

Scott Eastwood zufolge ging Shia LaBeouf bei den Dreharbeiten mit seinem Method Acting bis an die Grenzen. "Ich erinnere mich, dass ich nur dachte: Okay, der Typ ist verrückt", erzählt der Schauspieler rückblickend. Aus diesem Grund habe er bewusst versucht, seinem Co-Star möglichst aus dem Weg zu gehen. Für Eastwood steht fest: Es gebe viele Möglichkeiten, sich auf eine Rolle vorzubereiten - ohne dabei das professionelle Miteinander am Set aus den Augen zu verlieren.

"Aber eines Tages hatte er einen Aussetzer", erinnerte sich Scott Eastwood. Etwa zur Hälfte der Dreharbeiten habe Shia LaBeouf plötzlich ein Problem damit gehabt, dass Eastwood Kautabak auf einen Panzer spuckte - obwohl genau das im Drehbuch vorgesehen gewesen sei. Irgendwann sei für ihn das Maß voll gewesen. "Da habe ich gesagt: Jetzt reicht's. Hör auf mit deinem Scheiß", schilderte der Schauspieler. Anschließend habe er LaBeouf sogar damit gedroht, ihm "den Hintern zu versohlen". Bevor die Situation jedoch eskalieren konnte, gingen die anderen Darsteller dazwischen - darunter auch Brad Pitt, der den angespannten Moment beendete.

Viele sollen Probleme mit LaBeouf gehabt haben

Scott Eastwood zufolge war er mit seinen Erfahrungen am Set nicht allein. "Jeder hatte seine Momente mit Shia", behauptete der Schauspieler. Es habe immer wieder Situationen gegeben, in denen Auseinandersetzungen beinahe handgreiflich geworden wären. Im weiteren Verlauf des Podcasts sprach Eastwood dann allgemein über die Filmbranche: "Die Filmindustrie zieht Psychopathen an", sagte er, ohne Shia LaBeouf dabei ausdrücklich zu nennen. Als Begründung führte er an, dass Film zugleich Kunst und Geschäft sei - zwei Welten, die oft miteinander kollidierten. Außerdem gebe es in Hollywood viel Narzissmus und generell "eine Menge psychischer Erkrankungen".

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Shia LaBeouf hat sich zu Scott Eastwoods Schilderungen bislang nicht geäußert. Über den Vorfall sprach allerdings schon Brad Pitt wenige Monate nach den Dreharbeiten. 2014 erzählte er dem Magazin "GQ", dass er zunächst selbst kein Fan davon gewesen sei, dass Eastwood Kautabak auf den Panzer spuckte. LaBeouf habe diese Reaktion aufgegriffen - doch die Situation sei schnell aus dem Ruder gelaufen. "Dann musste ich eingreifen [...]", erinnerte sich Pitt. Im Nachhinein habe er noch einmal ins Drehbuch geschaut und festgestellt, dass Eastwood lediglich genau das getan hatte, was die Szene von ihm verlangte.

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