Im Mordfall um den US-Sänger D4vd (bürgerlich David Anthony Burke, 21) sind während einer Gerichtsanhörung neue belastende Details bekannt geworden. Kriminaltechniker sagten laut Medienberichten aus, dass in seinem damaligen Haus in den Hollywood Hills mögliche Blutspuren festgestellt wurden - unter anderem auf einer grünen Plane, schwarzen Gummimatten und einem aufblasbaren Pool. Die Spuren seien mit bloßem Auge nicht sichtbar gewesen und gelten bislang lediglich als vorläufige Hinweise.
Die Anhörung soll klären, ob genügend Beweise für einen Prozess gegen den 21-Jährigen vorliegen. Burke ist wegen Mordes, sexuellen Missbrauchs eines minderjährigen Kindes sowie Verstümmelung einer Leiche angeklagt. Er weist sämtliche Vorwürfe zurück und plädiert auf nicht schuldig.
Die Staatsanwaltschaft wirft dem Musiker vor, die 14-jährige Celeste Rivas Hernandez in seinem Haus erstochen zu haben, um ihre Beziehung geheim zu halten und seine aufstrebende Karriere zu schützen. Die sterblichen Überreste des Mädchens waren im vergangenen Jahr in einem auf Burke zugelassenen Tesla entdeckt worden.
Vor Gericht berichteten Ermittler zudem von Schnitten in den Gummimatten der Garage sowie Beschädigungen an einem aufblasbaren Pool. Zwei ebenfalls sichergestellte Kettensägen wiesen hingegen keine möglichen Blutspuren auf.
Auch das Auto spielte bei der Anhörung eine zentrale Rolle. Nach Angaben einer Kriminaltechnikerin roch der Tesla trotz mehrerer Lufterfrischer stark nach Verwesung. Im Fahrzeug wurden zudem Insekten sowie mögliche Blutspuren entdeckt. Burkes Verteidigung betonte jedoch, dass die Tests lediglich einen Verdacht auf Blut lieferten und keinen eindeutigen Nachweis darstellten.







