Eine Begegnung, die Musikgeschichte hätte schreiben können, kam nie zustande: Rolling-Stones-Frontmann Mick Jagger (82) hat verraten, dass er Elvis Presley (1935-1977) nie persönlich kennengelernt hat - und dafür ausgerechnet auf den Rat von Beatles-Legende John Lennon (1940-1980) hörte. Heute bereut er diese Entscheidung.
Mick Jagger bereut Rat von John Lennon: Deshalb traf er Elvis nie
Rolling-Stones-Frontmann Mick Jagger enthüllt in einem Podcast, warum er Elvis Presley nie persönlich traf. John Lennon riet ihm davon ab, seine Helden kennenzulernen. Heute bezeichnet Jagger diese Entscheidung als dumm.

Diese Stotterer wurden international berühmt

Im nächsten Jahr geht Noel Gallagher wieder mit seinem Bruder Liam als Oasis auf Tour. Stottern wird er dabei nicht: Die Sprechstörung überwand er nach seiner Kindheit. Auch für Joe Biden gehört das Problem heute zur Vergangenheit an. © imago/Avalon.red / imago/ABACAPRESS / Pool/ABACA
In dem Podcast "Conan O'Brien Needs a Friend" sprach Jagger offen über die verpasste Gelegenheit. Auf die Frage, warum er Elvis nie getroffen habe, erklärte der Musiker, dass John Lennon ihm einst geraten habe, seine Idole lieber nicht kennenzulernen.
"Triff niemals deine Helden"
"John sagte zu mir: 'Man sollte niemals seine Helden treffen. Ich würde Elvis an deiner Stelle niemals treffen, Mick.' Also habe ich auf ihn gehört", erinnerte sich Jagger. Heute sieht der Sänger das jedoch anders. "Das war wirklich dumm von mir. Ich hätte Elvis so gern kennengelernt. Warum habe ich bloß auf Johns Rat gehört?", sagte er rückblickend.
Lennon hatte Jagger nach eigenen Angaben mehrfach von seinem eigenen Treffen mit Elvis Presley im Jahr 1965 erzählt. Die Schilderungen hätten den Rolling-Stones-Star so geprägt, dass er sich bewusst gegen ein Kennenlernen entschied. Stattdessen habe er sich sein eigenes Bild von Elvis bewahren wollen.
"Ich wollte meine Vorstellung von Elvis nicht zerstören lassen - so wie es bei John offenbar der Fall war", erklärte Jagger. Im Nachhinein frage er sich jedoch, ob seine Begegnung vielleicht ganz anders verlaufen wäre.
Rivalität zwischen Beatles und Rolling Stones?
Erst kürzlich blickte Jagger auch auf die oft zitierte Konkurrenz zwischen den Rolling Stones und den Beatles zurück. In der US-Sendung "Sunday Sitdown With Willie Geist" erklärte er, dass an der angeblichen Rivalität zwar ein Fünkchen Wahrheit gewesen sei, vieles jedoch auch von den Medien aufgebauscht wurde.
Neben musikalischen Unterschieden habe auch der Gegensatz zwischen London und Liverpool eine Rolle gespielt. "Das war ein guter Aufhänger für die Presse", sagte Jagger.
Von einer Feindschaft kann heute ohnehin keine Rede mehr sein: Beatles-Star Paul McCartney (84) arbeitete bereits mehrfach mit den Rolling Stones zusammen. Nach seinem Gastauftritt auf dem 2023 erschienenen Album "Hackney Diamonds" ist er auch auf dem neuen Stones-Album "Foreign Tongues" zu hören, das am 10. Juli veröffentlicht wurde.
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