promi-news.de

Mehr als 17 Millionen Menschen schalten beim WM-Finale im ZDF ein

Das WM-Endspiel zwischen Spanien und Argentinien hat noch einmal für gute Quoten gesorgt. Im Schnitt schalteten 17,36 Millionen Menschen im ZDF ein. Kurz vor dem Anpfiff meldete die Telekom, dass sie sich die Rechte an allen 104 Partien der WM 2030 gesichert hat.

(ae/spot)
Da ist der Pokal: Die Spanier jubeln nach 2010 über einen erneuten WM-Sieg.
Da ist der Pokal: Die Spanier jubeln nach 2010 über einen erneuten WM-Sieg. © imago images/ZUMA Press Wire/Walid Ibrahim

Ferran Torres traf erst in der Verlängerung, und dieses eine Tor gegen Argentinien machte Spanien am Sonntagabend zum Weltmeister. Der Fußball-Krimi zog auch hierzulande noch einmal enorm viele Menschen vor die Bildschirme. Im Schnitt 17,36 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten die Live-Übertragung im ZDF, wie die Zahlen der AGF Videoforschung zeigen.

Bildergalerie

Diese Fußballstars sind bei der WM als Experten dabei

Per Mertesacker (l.) und Christoph Kramer, beide Weltmeister von 2014, wurden für ihre Einschätzungen und Analysen im ZDF-Studio bei der EM 2024 ausgezeichnet. Auch bei der WM 26 ist das beliebte Duo wieder dabei.
1 / 18

Per Mertesacker (l.) und Christoph Kramer, beide Weltmeister von 2014, wurden für ihre Einschätzungen und Analysen im ZDF-Studio bei der EM 2024 ausgezeichnet. Auch bei der WM 26 ist das beliebte Duo wieder dabei. © ZDF/Dominik Asbach.

Dieser Artikel enthält eingebettete Inhalte (Video/Social Media), die erst nach deiner Zustimmung geladen werden.

Damit landete das Endspiel in einer Reichweiten-Dimension, die während dieses Turniers sonst nur Spiele mit deutscher Beteiligung erreichten. Beim Ausscheiden der DFB-Elf im Sechzehntelfinale Ende Juni waren es mit rund 17,6 Millionen nur geringfügig mehr Zuschauer gewesen - allerdings erfolgte der Anpfiff erst zu später Stunde um 22:30 Uhr.

Der Marktanteil lag am Sonntagabend bei 65,1 Prozent, beim jungen Publikum fiel er noch deutlicher aus: 5,65 Millionen 14- bis 49-Jährige sorgten dort für 73,0 Prozent. Wer in Bars und Kneipen mitfieberte, ist in diesen Zahlen nicht erfasst, ebenso wenig das Publikum bei MagentaTV.

Mehr Interesse als 2022, weniger als 2018

Im Vergleich mit den vergangenen Turnier-Endrunden fällt das Ergebnis ordentlich aus. Das Finale zwischen Frankreich und Argentinien sahen vor vier Jahren weniger als 14 Millionen Menschen in Deutschland. 2018, beim Endspiel zwischen Frankreich und Kroatien, waren allerdings noch über 21 Millionen dabei.

Der Quoten-Rekord dieser WM bleibt beim ersten Gruppenspiel der deutschen Mannschaft gegen Curaçao, das endgültig gewichtet 24,01 Millionen Fans im Ersten sahen. Es war die einzige Partie des Turniers jenseits der 20-Millionen-Marke. Die beiden anderen Vorrundenspiele lagen ebenso darunter wie das Sechzehntelfinale gegen Paraguay, das erst um 22:30 Uhr angepfiffen wurde.

Auch das Rahmenprogramm lief

Das ZDF punktete am Sonntag nicht nur mit dem Spiel selbst. Vor- und Nachberichte kamen im Schnitt auf 4,73 Millionen, kurz vor dem Anpfiff saßen bereits 11,63 Millionen Menschen vor dem Fernseher. Am Ende des Tages standen 33,5 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum und 42,8 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen. Für die Konkurrenz war an diesem Abend kaum etwas zu holen. Immerhin die ARD konnte sich mit einer "Tatort"-Wiederholung über noch beachtliche 4,90 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer freuen. Der Fall aus Münster "Unter Gärtnern" lief erstmals 2024.

Telekom sichert sich die WM 2030

Noch vor dem Anpfiff des Endspiels hatte die Deutsche Telekom eine Nachricht in eigener Sache verbreitet: Sie hat sich die Medienrechte an sämtlichen 104 Partien der Weltmeisterschaft 2030 gesichert. MagentaTV bleibt damit auch beim übernächsten Turnier dabei, nachdem sich das Unternehmen zuvor bereits die Rechte an allen 51 Spielen der nächsten Europameisterschaft von ARD und ZDF gesichert hatte, 17 davon exklusiv.

Dass die Telekom zugreifen würde, war absehbar. Die MagentaTV-Übertragungen dieser WM stießen auf großes Interesse, nicht zuletzt wegen der Experten-Auftritte von Jürgen Klopp. Er sorgte zuletzt für reichlich Aufmerksamkeit, wird er doch als neuer Bundestrainer gehandelt.

Wer die Spiele 2030, die in sechs Ländern auf drei Kontinenten stattfinden werden, im frei empfangbaren Fernsehen zeigt, ist offen. Fest steht nur, was der Medienstaatsvertrag vorschreibt: Die Partien der deutschen Mannschaft müssen ebenso frei zugänglich laufen wie das Eröffnungsspiel, die beiden Halbfinals und das Endspiel.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare (0 Kommentare)

Noch keine Kommentare. Schreib den ersten!