Katy Perry (41) hat sich in den sozialen Medien eindeutig gegen einen vom Weißen Haus veröffentlichten Videoclip positioniert. Die US-Sängerin spricht davon, dass die Nutzung eines ihrer Songs sie in diesem Zusammenhang wütend mache. Was ist passiert?

US-Präsident Donald Trump (80) und sein Weißes Haus sind bekannt dafür, in den sozialen Medien mit taktlosen Beiträgen zu polarisieren. Auch ein kürzlich bei TikTok veröffentlichter Clip sorgt für Aufsehen. Zu Aufnahmen von Militärschlägen läuft im Hintergrund mit "Firework" einer der größten Hits der Sängerin. Während Explosionen zu sehen sind, erklingen die Textzeilen: "Boom, boom, boom. Even brighter than the moon, moon, moon." Übersetzt: "Bumm, bumm, bumm. Sogar heller als der Mond, Mond, Mond." Dazu schreibt das Weiße Haus: "Iran wurde gewarnt."

"Ich billige das absolut nicht"

Perry zeigt sich angewidert. In einem Statement auf der Plattform X, das sie auch in einer Instagram-Story geteilt hat, schreibt die Sängerin: "Ich bin zutiefst entsetzt und wütend darüber, dass 'Firework' auf dem TikTok-Account des Weißen Hauses als Hintergrundmusik für Videoaufnahmen von Militärschlägen genutzt wird. Ich habe dem nicht zugestimmt, ich wurde nicht gefragt, und ich billige das absolut nicht."

Weiter erklärt Perry, dass das Lied als "Hymne der Hoffnung, der Heilung und der inneren Stärke für Menschen, die gerade ihre dunkelsten persönlichen Momente durchleben", geschrieben worden sei. Zu sehen, wie eine positive Botschaft für die Verherrlichung von Zerstörung und Gewalt missbraucht werde, sei ein "kompletter Verstoß gegen alles, wofür mein Song steht". Mit ihrer Musik wolle sie Menschen einander näherbringen und nicht Krieg verherrlichen. Perry ist bereits seit längerer Zeit kein Freund von Trump. Zu den US-Präsidentschaftswahlen 2024 unterstützte sie im Wahlkampf öffentlich dessen damalige Gegnerin Kamala Harris (61).

Auch andere Musiker haben sich in der Vergangenheit vehement gegen die Nutzung ihrer Songs im Trump-Lager - für Clips, bei Veranstaltungen und dergleichen - ausgesprochen, darunter die Sängerin Céline Dion (58) oder die Bands Linkin Park und Radiohead. Sabrina Carpenter (27) bezeichnete die Unterlegung eines Videos - in dem Migranten festgenommen werden - mit einem ihrer Songs im vergangenen Dezember als "bösartig und widerlich". Man solle weder sie noch ihre Musik nutzen, um diese "unmenschliche Agenda" zu unterstützen.