Jennifer Aniston (57) wird womöglich doch nicht Teil der geplanten Streamingserie "I'm Glad My Mom Died". Wie das US-Portal "TMZ" berichtet, soll die Schauspielerin ihr Engagement aufgrund von Terminüberschneidungen abgesagt haben. An dem Projekt selbst ändere das jedoch nichts: Die Serie soll sich weiterhin bei Apple TV in Entwicklung befinden. Derzeit werde noch an den Drehbüchern gearbeitet. Für die ursprünglich für Aniston vorgesehene Hauptrolle sei bislang kein Ersatz gefunden worden.
Die "Friends"-Schauspielerin sollte die Rolle der Mutter verkörpern. Die Serie basiert auf den gleichnamigen Memoiren von Schauspielerin Jennette McCurdy (34), die 2022 erschienen sind und international große Aufmerksamkeit erregten. In dem Buch schildert die ehemalige Kinderdarstellerin mit einer Mischung aus schwarzem Humor und schonungsloser Ehrlichkeit ihre belastende Beziehung zu ihrer Mutter. Das Werk hielt sich mehr als ein Jahr auf der Bestsellerliste der "New York Times".
Regisseur verließ ebenfalls die Serie
Bereits vor Anistons Ausstieg hatte das Projekt einen weiteren prominenten Abgang zu verzeichnen. Der oscarnominierte Regisseur Jason Reitman (48) verließ die Serie angeblich aufgrund kreativer Differenzen mit Jennette McCurdy. Wie das Branchenportal "Puck" berichtete, kam es zu Spannungen, weil Reitman die Adaption komödiantischer ausrichten wollte. McCurdy, die gemeinsam mit Ari Katcher als Showrunnerin und ausführende Produzentin fungiert, stellte sich dagegen.
Aniston lobte McCurdy vor ihrem Ausstieg
Anistons möglicher Ausstieg aus der Serie "I'm Glad My Mom Died" kommt überraschend. Die Schauspielerin hatte sich zuvor noch öffentlich begeistert über das Projekt geäußert. In einem Gespräch mit dem Magazin "People" betonte sie die persönlichen Parallelen zu Jennette McCurdy: "Wir hatten sehr ähnliche Mütter." Aniston beschrieb, wie sie auf das Angebot reagierte: "Als mir das Angebot, diese Rolle zu spielen und mit Jennette zusammenzuarbeiten, als Option auf den Tisch kam, war ich sofort fasziniert, geschmeichelt und begeistert."
Die Memoiren lobte sie als "so wunderschön geschrieben". Besonders beeindruckt zeigte sich Aniston von McCurdys persönlicher Entwicklung: "Die Tatsache, dass sie die junge Frau ist, die sie ist, nachdem sie dieses Leben gelebt hat, ist einfach bemerkenswert."




