"The Masked Singer" meldet sich im Herbst 2026 mit einer runderneuerten 13. Staffel auf ProSieben zurück. Die Promi-Maskenshow krempelt ihre Dramaturgie kräftig um und knackt dabei gleich einen eigenen Rekord. Das gab der Sender in einer Mitteilung bekannt.
Herbststaffel von "The Masked Singer": So verändert sich die Show
Mehr Masken, mehr Tempo, ein neuer Show-Modus: "The Masked Singer" kehrt im Herbst 2026 mit einer runderneuerten 13. Staffel auf ProSieben zurück.

Das sind die Soap-Dauerbrenner im deutschen Fernsehen

"Gute Zeiten, schlechte Zeiten" ist mit 34 Jahren die am längsten laufende Daily im deutschen Fernsehen. Die Serie sah schon so manche Schauspieler kommen und gehen. Ähnlich ist es auch bei diesen Dauerbrennern, die seit Jahren zum festen TV-Alltag gehören. © RTL/Bernd Jaworek
Ganze 16 maskierte Prominente werden diesmal versuchen, ihre Identität so lange wie möglich zu verschleiern - so viele Rätselfiguren gab es in der Show noch nie. Eine vertraute Konstante bleibt den Fans aber erhalten: Durch die Sendung führt erneut Moderator Matthias Opdenhövel (55).
Schnellere Duelle, mehr Demaskierungen
Vor allem beim Ablauf zieht ProSieben das Tempo an. In den ersten vier Shows treten jeweils vier Masken im direkten Duell gegeneinander an. An jedem Abend müssen dann gleich zwei Prominente ihr Kostüm ablegen, während die beiden übrigen Masken ihr Ticket fürs Halbfinale lösen.
Hannes Hiller, EVP Show, Own IP & ProSieben, verspricht sich davon mehr Nervenkitzel: "Unsere Zuschauer lieben die Spannung, die Überraschungen, die Rätsel. Mit dieser neuen Dramaturgie wird 'The Masked Singer' noch überraschender und intensiver", wird er in der Mitteilung zitiert.
Die größte Neuerung: keine Live-Show mehr
Der wohl auffälligste Bruch mit der Tradition betrifft die Produktion selbst. Statt wie bisher live über die Bühne zu gehen, wird die 13. Staffel bereits ab Ende August in Köln aufgezeichnet und erst einige Wochen später auf ProSieben und Joyn ausgestrahlt.
Hiller begründet den Schritt mit einem Blick über die Landesgrenzen: "Wir machen hier genau das, was weltweit längst Standard ist - ob USA oder Großbritannien, andere Länder zeichnen die Show schon immer auf." Der Vorteil liege auf der Hand: "Dieser Schritt ermöglicht die Verpflichtung von prominenten Kandidaten, deren Terminkalender eine sechswöchige Live-Präsenz bislang schlichtweg unmöglich gemacht hat." Sprich: Für die neue Staffel könnten größere Namen an den Start gehen.
Auch das Publikum wird früh eingebunden. Über die Joyn-App können Fans laut ProSieben ab sofort Namensvorschläge für die erste Maske einreichen und mitentscheiden, wie diese heißen soll. Tickets für die Studio-Aufzeichnungen sind ebenfalls ab sofort erhältlich. Laut der Ticket-Website ist die Aufzeichnung für das Finale am 11. September geplant.
Wer zuletzt triumphierte
Die zurückliegende zwölfte Staffel entschied Comedienne und Schauspielerin Meltem Kaptan (45) für sich, die sich als Kuh "Muuhnika" durchs Finale sang. Sie reiht sich damit in eine prominente Reihe ein. Den Anfang machte Max Mutzke, der die erste Staffel als Astronaut gewann. Es folgten Tom Beck als Faultier, Sarah Lombardi als Skelett, Sasha als Dinosaurier und Alexander Klaws als "Mülli Müller". Danach triumphierten Ella Endlich als Zebra, Daniel Donskoy als Maulwurf, Luca Hänni als Schuhschnabel und Jennifer Weist als Eisprinzessin. Anschließend setzten sich Mirja Boes als Floh in Staffel zehn und Sängerin Loi als Panda in Staffel elf an die Spitze.
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