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"Heartstopper Forever": Wie die Serie endete - und der Film weitergeht

Die Serie "Heartstopper" endet nicht mit einer vierten Staffel, sondern mit einem Abschlussfilm: "Heartstopper Forever" startet am 17. Juli bei Netflix. Wie geht es für Nick und Charlie weiter?

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V.l.: Yasmin Finney, Tobie Donovan, Leila Khan, Kizzy Edgell, Joe Locke, Kit Connor, Corinna Brown, Rhea Norwood und Will Gao
V.l.: Yasmin Finney, Tobie Donovan, Leila Khan, Kizzy Edgell, Joe Locke, Kit Connor, Corinna Brown, Rhea Norwood und Will Gao © Samuel Dore/Netflix

Am 17. Juli erscheint bei Netflix "Heartstopper Forever" - und damit das Ende einer britischen Coming-of-Age-Serie, die seit ihrer ersten Staffel 2022 eine treue Fangemeinde aufgebaut hat. Statt einer vierten Staffel hat sich Serienschöpferin Alice Oseman für einen Abschlussfilm entschieden: einen abendfüllenden Spielfilm, der Nick Nelson (Kit Connor, 22) und Charlie Spring (Joe Locke, 22) ein letztes Mal zusammenbringt.

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Die zweite Staffel des Netflix-Erfolgs "Wednesday" wurde in Irland gedreht.
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Die zweite Staffel des Netflix-Erfolgs "Wednesday" wurde in Irland gedreht. © iStock via Getty/Dawid Kalisinski Photography

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Hauptbesetzung kehrt fast vollständig zurück

Fast die komplette Stammbesetzung ist mit an Bord: Yasmin Finney als Elle Argent, Will Gao als Tao Xu, Corinna Brown und Kizzy Edgell als Tara und Darcy, Tobie Donovan als Isaac Henderson sowie Rhea Norwood, Jenny Walser, Leila Khan und Darragh Hand in ihren jeweiligen Rollen. Auch die Lehrerfiguren Fisayo Akinade (Mr. Ajayi) und Nima Taleghani (Mr. Farouk) sind wieder dabei. Neu zum Ensemble stoßen Anna Maxwell Martin und Derek Jacobi.

Eine Schauspielerin fehlt: Olivia Colman, die in der Serie Nicks Mutter verkörperte, war "Tudum" zufolge offenbar verhindert. Ihre Rolle der Sarah Nelson übernimmt nun Anna Maxwell Martin. Derek Jacobi ist in einer Cameo-Rolle zu sehen.

Besonders auffällig: Kit Connor und Joe Locke fungieren bei "Heartstopper Forever" erstmals als Executive Producer. Für Connor ist das eine persönliche Angelegenheit: "Diese Charaktere haben uns über die Jahre viel bedeutet. Als EPs fühlt es sich an, als könnten wir uns wirklich auf die richtige Art von ihnen verabschieden. Es ist bittersüß, aber auch ein wirklich schöner Weg, es zu beenden", sagte er der Netflix-Seite "Tudum". Locke ergänzte schlicht: "Diese Serie hat in meinem Leben so viel bedeutet. Ich werde das immer mit mir tragen."

V.l.: Yasmin Finney, Tobie Donovan, Leila Khan, Kizzy Edgell, Joe Locke, Kit Connor, Corinna Brown, Rhea Norwood und Will Gao
V.l.: Yasmin Finney, Tobie Donovan, Leila Khan, Kizzy Edgell, Joe Locke, Kit Connor, Corinna Brown, Rhea Norwood und Will Gao © Samuel Dore/Netflix

Ende der dritten Staffel

Das Finale der dritten "Heartstopper"-Staffel steht ganz im Zeichen von Charlies Entwicklung. Nachdem er im Verlauf der Staffel seine psychischen Probleme zunehmend verarbeitet und mehr Selbstvertrauen gewonnen hat, tritt er selbstbewusst mit seiner Band auf. Nick schafft es trotz Verzögerungen, rechtzeitig zu dem Auftritt zu kommen.

Anschließend verbringen die beiden einen intimen Moment miteinander, für den sie sich bewusst Zeit gelassen haben und den sie erst erleben, als sie sich emotional bereit fühlen. Serienmacherin Alice Oseman beschreibt das Ende als einen positiven Abschluss von Charlies persönlicher Reise, der vor allem Zuversicht und die gewachsene Beziehung zwischen den beiden in den Mittelpunkt stellt. Bereits angedeutet wird die bevorstehende Herausforderung einer möglichen Fernbeziehung, da Nick vor der Entscheidung über seine Universitätswahl steht.

Freundschaften unter Druck

Laut "Tudum" knüpft der Film unmittelbar an das Ende der dritten Staffel an. Nick steht kurz vor dem Antritt seines Studiums, was die Beziehung zu Charlie vor eine neue Belastungsprobe stellt. Während Nick laut Oseman damit kämpft, seine Identität ohne Charlie zu definieren, hat Charlie seinerseits Angst, zurückgelassen zu werden. "Sie haben noch einige Arbeit vor sich - sowohl an ihrer Beziehung als auch an sich selbst", sagt die Serienschöpferin.

Neben dem zentralen Liebespaar stehen auch die Nebenfiguren vor Wegscheiden: Freundschaften werden auf die Probe gestellt, Lebenspläne gehen in verschiedene Richtungen auseinander. Oseman, die parallel zur Serienproduktion auch den sechsten und abschließenden Band ihrer gleichnamigen Graphic-Novel-Reihe fertiggestellt hat, auf der der Film basiert, betonte gegenüber "Tudum": "Es sind nicht nur die Beziehungen, die in verschiedene Richtungen gezogen werden, sondern auch die Freundschaften."

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