Sorge um einen der erfolgreichsten deutschen Rapper: Nachdem Haftbefehl (40) zwei große Festivalauftritte abgesagt hatte, blieb zunächst offen, warum der Musiker nicht auf der Bühne stand. Am Sonntagabend hat der 40-Jährige, der mit bürgerlichem Namen Aykut Anhan heißt, sein Schweigen gebrochen und erklärt, sich eine Auszeit aus gesundheitlichen Gründen zu nehmen.
Auf seinem Instagram-Account schrieb der Rapper, es falle ihm nicht leicht, die Sache öffentlich zu machen. "Meine lieben Leute, viele von euch haben die Doku gesehen und wissen, dass ich seit längerer Zeit mit gesundheitlichen und persönlichen Herausforderungen zu kämpfen habe", heißt es in dem Statement. "Aktuell bin ich emotional und körperlich nicht in der Verfassung, aufzutreten."
"Ich kämpfe jeden Tag"
Die "große Aufmerksamkeit" nach der Netflix-Doku "Babo - Die Haftbefehl-Story" und "der ganze Rummel" hätten ihn zusätzlich belastet, schildert Haftbefehl. In der Doku spricht der gebürtige Offenbacher offen über seine Kindheit, seine Drogensucht und seinen Kokainkonsum. Thematisiert werden auch die Folgen: Nach einer Überdosis musste Haftbefehl den Schilderungen zufolge wiederbelebt werden.
Wie der Rapper nun ausführte, brauche er Ruhe und Zeit, um sich auf seine Gesundheit zu konzentrieren und wieder zu Kräften zu kommen. Nähere Angaben zu seinem konkreten Zustand macht der Musiker nicht. "Ich kämpfe jeden Tag daran, wieder auf die Beine zu kommen, und hoffe, dass ihr Verständnis für meine Situation habt." Er bedanke sich bei seinen Fans für deren Support, Geduld und Respekt. Unterzeichnet ist die Nachricht schlicht mit "Euer Aykut".







