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"GoT"-Autor George R. R. Martin schreibt über Depressionen

Das Jahr 2026 war bislang nicht nur gut zu George R. R. Martin. Der für seine "Game of Thrones"-Vorlage bekannte Autor macht öffentlich, dass er in den letzten Monaten mit Depressionen zu kämpfen hatte.

(wue/pn)
Auf George R. R. Martins Werken basiert unter anderem der Serien-Hit "Game of Thrones".
Auf George R. R. Martins Werken basiert unter anderem der Serien-Hit "Game of Thrones". © imago images/Future Image/Nicole Kubelka
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Nach langer Zeit hat sich George R. R. Martin (77) auf seinem Blog zurückgemeldet. In seinem ersten persönlichen Beitrag seit Februar 2026 berichtet der Autor der "Das Lied von Eis und Feuer"-Saga, die als Vorlage für die Erfolgsserie "Game of Thrones" gedient hat, von schwierigen Monaten. Er schreibt von Traurigkeit und Depressionen, aber auch von Träumen, die in Erfüllung gegangen sind.

"Dieses Jahr war... gelinde gesagt stressig", berichtet Martin. "Es ist so viel passiert, dass es überwältigend war. Einige großartige Dinge, aufregende Dinge. Träume, die wahr geworden sind. Aber es gab auch Alpträume." Der Schriftsteller habe mehrere Freunde verloren sowie "gegen Traurigkeit und Depressionen gekämpft". Ob eine diagnostizierte Erkrankung vorliegt, ist nicht bekannt. Auch wie es ihm diesbezüglich momentan geht, ist nicht eindeutig ersichtlich.

Das "Schlimmste" könnte noch bevorstehen, schreibt er weiter. Martin erklärt allerdings nicht, was er damit genau meint. Er schreibt nur, dass er im letzten September 77 Jahre alt geworden sei, "und ich sage euch: Alt zu werden, macht keinen Spaß. Aber es gab auch fantastische Momente." Seine nächsten Sätze lesen sich recht nüchtern: "Ich nehme an, so ist das Leben eben. Das wusste ich natürlich. Wenn ihr meine Geschichten gelesen habt, wisst ihr das auch."

Emmy-Nominierungen ein Highlight für Martin

Es gebe vieles, von dem Martin berichten könne und er wolle versuchen, etwas aufzuholen, kündigt er an. Er habe auch Hilfe von Mitarbeitenden, seine Beiträge würden aber "wahrscheinlich kurz und hastig ausfallen".

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Die fiesesten TV-Schurken aller Zeiten

Larry Hagman verkörperte mit J. R. Ewing in der Kultserie "Dallas" einen der größten Bösewichte der Fernsehgeschichte. Doch er ist längst nicht der einzige Star, der als TV-Schurke berüchtigt wurde.
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Larry Hagman verkörperte mit J. R. Ewing in der Kultserie "Dallas" einen der größten Bösewichte der Fernsehgeschichte. Doch er ist längst nicht der einzige Star, der als TV-Schurke berüchtigt wurde. © imago/Allstar

Der Autor schreibt, dass eines seiner persönlichen Highlights die neun Emmy-Nominierungen für das "Game of Thrones"-Spin-off "A Knight of the Seven Kingdoms" sind, das ebenso auf seinen Erzählungen beruht. Er hoffe, dass er am 14. September selbst an der Verleihung des Fernsehpreises in Los Angeles teilnehmen kann. Das hänge allerdings von vielen Dingen ab, die er nicht genauer nennt.

Hilfe bei Depressionen und der Bewältigung von Krisen bietet in Deutschland Tag und Nacht die Telefonseelsorge unter den kostenlosen Rufnummern 0800/111 0 111 und 0800/111 0 222 oder unter der 116 123. Anrufende bleiben anonym.

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