Am 5. August 2026 jährt sich der Tod von Emilio Ballack (2002-2021) zum fünften Mal. Der Sohn von Simone Ballack (50) und ihrem Ex-Mann, dem ehemaligen Fußballnationalspieler Michael Ballack (49), kam im August 2021 im Alter von 18 Jahren bei einem Quad-Unfall auf dem Familienanwesen in Portugal ums Leben. Der tragische Verlust prägt die Familie bis heute - auch wenn beide Eltern inzwischen offen darüber sprechen, wie sie ihren persönlichen Weg im Umgang mit der Trauer gefunden haben.
In den vergangenen Jahren erinnerte Simone Ballack immer wieder öffentlich an ihren Sohn - etwa an seinem Geburtstag am 19. September, an seinem Todestag am 5. August oder am Muttertag. Zum dritten Todestag veröffentlichte sie auf Instagram eine Bilderreihe aus verschiedenen Lebensabschnitten Emilios und schrieb, er fehle ihr "mehr als Worte es je ausdrücken könnten". Gleichzeitig machte sie mehrfach deutlich, dass sie seinen Namen und die Erinnerungen an ihn bewusst lebendig halten möchte.
Umgang mit der Tragödie
Während Simone Ballack ihre Erinnerungen regelmäßig öffentlich teilt, spricht der ehemalige Fußballprofi Michael Ballack nur selten darüber. Anfang 2026 äußerte er sich im Sky-Format "Meine Geschichte - Das Leben von Michael Ballack" jedoch ungewöhnlich offen. Den Umgang mit dem Tod seines Sohnes beschrieb er als "Verdrängungsprozess". Wer einen solchen Verlust erlebe, könne sich kaum vorstellen, wie schwer er zu bewältigen sei. Halt finde er vor allem im Alltag, in der Familie, seiner Arbeit und seinen beiden weiteren Söhnen.
Auch Simone Ballack blickte Anfang des Jahres noch einmal auf den Unfall zurück. Sie schilderte, dass Emilio mit einem Quad ein Mädchen aus der Nachbarschaft nach Hause bringen wollte und sich das Fahrzeug beim Rangieren unglücklich überschlug. Zugleich widersprach sie früheren Spekulationen über die Unfallursache und betonte, ihr Sohn habe schlicht großes Unglück gehabt.
Neben der Trauer berichtete Simone Ballack auch von den Veränderungen in ihrem sozialen Umfeld. Viele Kontakte seien nach dem Tod ihres Sohnes abgebrochen, andere Menschen hätten versucht, ungefragt Ratschläge zu geben. Gleichzeitig habe sie gelernt, sich auf ihre Familie zu konzentrieren und ihren eigenen Weg im Umgang mit dem Verlust zu finden.







