Seit Monaten wurde darüber berichtet, nun steht es im eigenen Geschäftsdokument: Jim Carrey (64) übernimmt eine Rolle in der geplanten Realverfilmung von "Die Jetsons". Bestätigt hat das Warner Bros. Discovery in seinem Quartalsbrief an die Aktionäre, der am Donnerstag veröffentlicht wurde. Dort führt der Konzern den Film unter den Projekten auf, die erst nach 2027 ins Kino kommen sollen. Ein Starttermin steht nicht fest, welche Rolle Carrey spielt, nennt das Schreiben nicht.
Erste Hinweise darauf, dass Carrey an dem Projekt beteiligt ist, hatte es bereits im Herbst gegeben. Das Branchenblatt "Variety" berichtete im Oktober 2025, der Schauspieler verhandle über die Hauptrolle. Als Regisseur war demnach Colin Trevorrow (49) im Gespräch, der "Jurassic World" (2015) inszenierte und zuletzt "Jurassic World: Ein neues Zeitalter" (2022) drehte. Gemeinsam mit Joe Epstein verhandelte er den Berichten zufolge auch über das Drehbuch. Bestätigt ist davon bislang nichts: Im Aktionärsbrief tauchen weder Trevorrow noch Epstein auf.
Eine Familie im Weltraumzeitalter
Die Vorlage stammt aus dem Studio Hanna-Barbera, gegründet von den Zeichentrick-Ikonen William Hanna (1910-2001) und Joseph Barbera (1911-2006). Die beiden hatten schon ab 1940 beim Studio MGM "Tom und Jerry" erfunden, später verantworteten sie auch "Familie Feuerstein".
Im Mittelpunkt stehen George und Jane Jetson mit ihren Kindern Judy und Elroy, dazu die Roboter-Haushälterin Rosie und die Dogge Astro. Der Sender ABC strahlte die Serie ab dem 23. September 1962 aus, es war das erste Programm des Senders in Farbe.
Vom Comicheft bis auf die Kinoleinwand
Daneben blieben die Figuren in Fernsehfilmen, Comicheften und Videospielen präsent. 1990 folgte "Die Jetsons - Der Film", damals im Verleih von Universal. George O'Hanlon sprach darin ein letztes Mal George Jetson, Mel Blanc dessen Chef Cosmo Spacely. Beide starben während der Produktion, der Film ist ihnen gewidmet.
Erfahrung mit Realverfilmungen aus dem Hanna-Barbera-Fundus hat Warner Bros. bereits gesammelt. "Scooby-Doo" von 2002 und die Fortsetzung "Scooby-Doo 2 - Die Monster sind los" von 2004 brachten weltweit zusammen rund 457 Millionen Dollar ein.







