Das ZDF zieht einen Schlussstrich unter einen seiner ältesten Freitagskrimis: "Ein Fall für zwei" wird nach 46 Jahren eingestellt. Die letzte Staffel mit vier Episoden läuft im kommenden Jahr, danach soll ein 90-minütiger Spielfilm die Reihe abrunden, der 2027 gedreht wird. Das teilte der Mainzer Sender auf Anfrage der Nachrichtenagentur spot on news mit.
Die Serie habe den ZDF-Freitagskrimi über mehr als vier Jahrzehnte geprägt und Generationen von Zuschauerinnen und Zuschauern begleitet, heißt es in dem Statement. Umso schwerer sei nach reiflicher Überlegung die Entscheidung gefallen, die Reihe zu beenden. Der Dank des Senders gilt dem gesamten Team sowie den Hauptdarstellern Antoine Monot, Wanja Mues und Bettina Zimmermann für ihre langjährige Arbeit.
In der Buddy-Serie verkörpert Mues den Privatdetektiv Leo Oswald, Monot den Rechtsanwalt Benjamin "Benni" Hornberg. Unterschiedlicher könnten die beiden kaum sein, und doch verbindet sie eine enge Freundschaft. Oswald ermittelt im Auftrag des Anwalts, ihre Ergebnisse bringen Staatsanwältin Claudia Strauss (Bettina Zimmermann) regelmäßig zum Staunen. Dieses Team ist seit 2014 im Einsatz. Nach der kommenden zwölften folgt im nächsten Jahr die dreizehnte Staffel und später der Film.
Vier Fälle vor dem Finale
Die zwölfte Staffel bringt ab September vier neue Folgen, die das ZDF laut eigener Ankündigung vorab auch im Streaming-Portal zeigt. Den Auftakt macht "Millionär für eine Nacht", in dem ein Geschäftsmann nach einer eskalierten Limousinenfahrt mit der Tatwaffe in der Hand erwacht. In "Drei Mütter" soll eine Frau ihre eigene Schwester erschlagen haben, während ein Sorgerechtsstreit die Ermittlungen überschattet.







