Ein geplantes Biopic über den verstorbenen Modedesigner Giorgio Armani sorgt bereits vor Drehbeginn für Kontroversen. Die Armani Group und die Familie des Modezaren haben nun klargestellt, dass sie das Filmprojekt weder autorisiert noch unterstützt haben.
Armani-Familie und Konzern distanzieren sich von geplantem Biopic
Noch vor Drehbeginn gibt es Streit um ein geplantes Biopic über Giorgio Armani. Die Familie und das Modeunternehmen erklären, das Projekt weder autorisiert noch unterstützt zu haben.

In einer Stellungnahme erklärte die Armani Group laut "Deadline", sie sei zwar über das Filmvorhaben "Armani: The King of Fashion" informiert, habe jedoch zu keinem Zeitpunkt an dessen Entwicklung oder Produktion mitgewirkt. Das Unternehmen habe das Projekt weder genehmigt noch unterstützt oder befürwortet und distanziere sich ausdrücklich sowohl von dem Regisseur als auch von den Inhalten des Films.
Bille August führt Regie
Der Film entsteht unter der Regie des zweifachen Goldene-Palme-Gewinners Bille August. Produziert wird das Biopic von Andrea Iervolino, der unter anderem bereits den Film "Ferrari" verantwortete. Nach bisherigen Informationen soll der Film Armanis privaten und beruflichen Werdegang nachzeichnen.
Das Drehbuch schreibt Bobby Moresco, Oscarpreisträger für "Crash". Moresco arbeitete bereits mehrfach mit Iervolino zusammen und führt derzeit auch Regie bei dessen kommendem Film "Maserati: The Brothers" mit Al Pacino, Anthony Hopkins, Andy Garcia und Jessica Alba.
Nicht autorisierte Verfilmungen berühmter Modehäuser sind keine Seltenheit. Bereits Ridley Scotts Film "House of Gucci" aus dem Jahr 2021 entstand ohne Mitwirkung der Gucci-Erben. Diese kritisierten den Film später öffentlich und warfen ihm zahlreiche sachliche Fehler vor.
Giorgio Armani starb im September
Giorgio Armani war am 4. September 2025 im Alter von 91 Jahren gestorben. Der italienische Designer prägte die internationale Modewelt über Jahrzehnte hinweg und galt als einer der einflussreichsten Modeschöpfer seiner Zeit. Bereits 1990 widmete ihm Regisseur Martin Scorsese den Kurzfilm "Made in Milan".
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