Im Januar 2023 hat die ikonische deutsche Skirennläuferin Rosi Mittermaier im Alter von 72 Jahren ihren Kampf gegen den Krebs verloren. Ameli Neureuther (45), die Tochter von Mittermaier und Christian Neureuther (77), spricht in einem neuen Interview unter anderem darüber, wie sie die Erkrankung erlebt hat und was sie ihrer Mama damals noch vor dem Abschied versprochen hat.
"Das war die schwerste Zeit meines Lebens und wohl auch die intensivste", sagt Neureuther im Gespräch mit dem Magazin "Gala". Weiter berichtet sie in der neuen Ausgabe, dass sie damals täglich bei ihrer Mutter gewesen sei. Der heute 45-Jährigen sei plötzlich bewusst geworden, "wie kostbar jeder Moment ist". Sie habe ihre Mama zum Schluss intensiv begleiten können. "Auf einmal lösten sich alle scheinbar großen Probleme auf, und es blieb nur die pure, bedingungslose Liebe", erzählt sie weiter.
Dieses Versprechen gab Ameli Neureuther ihrer Mutter
Nur kurz bevor Rosi Mittermaier verstarb, habe sie zu ihrer Tochter gesagt: "Ameli, versprich mir, dass du dich zeigst." Und dieses Versprechen habe sie ihrer Mutter auch gegeben. Nach dem Tod räumte sie ihr Esszimmer leer und machte es zu einem Atelier. Sie begann wieder zu malen und es entstand binnen weniger Wochen ihre Serie "Flying Seeds". Es war für Neureuther ein "Weg zur Heilung und zu neuer Kraft", wie sie erklärt. Der Verlust eines solch geliebten Menschen mache einem bewusst, "wie kostbar Zeit ist".
Von ihrer Mutter habe sie ihre "positive Einstellung und ihr Lachen". Neureuther habe lange damit gehadert, ob sie ihre Kunst öffentlich zeigen möchte. "Es war vor allem die Angst vor Bewertung", erzählt sie. Doch sie hofft mittlerweile, "dass Menschen in meinen bunten Bildern Mut und Zuversicht spüren". Schicksalsschläge und Trauer gehörten zum Leben, solche Zeiten trügen aber auch "etwas Magisches in sich", das einen weiterbringe.







