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15 Jahre ohne Stopp: Was hinter Ariana Grandes Pause steckt

Dreharbeiten, Promo-Marathon, Album, Tournee: Ariana Grandes Kalender kannte zuletzt kaum eine Lücke. Dazu kam die Dauerdebatte über ihren Körper. Wie aus diesen Jahren die Entscheidung für eine lange Pause wurde.

(mia/pn)
Hat praktisch 15 Jahre durchgearbeitet: Ariana Grande zieht die Reißleine.
Hat praktisch 15 Jahre durchgearbeitet: Ariana Grande zieht die Reißleine. © IMAGO/UPI Photo
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15 Jahre. So lange arbeitet Ariana Grande (33) nach eigener Rechnung ohne echte Unterbrechung. Dass die Sängerin nach dem Finale ihrer Tournee eine längere Auszeit nimmt, wirkt deshalb weniger wie ein spontaner Entschluss als wie das Ende einer sehr langen Rechnung, die irgendwann fällig wird. Angefangen hat alles als Teenagerin in der Nickelodeon-Serie "Victorious", seitdem lief die Doppelkarriere aus Musik und Schauspiel im Dauerbetrieb.

Im Interview mit der "Vogue" hat Grande Anfang des Jahres selbst beschrieben, wie ungewohnt ihr der Gedanke an Stillstand ist: "Ich denke, eine Pause wäre wahrscheinlich gesund. Ich bin es schlicht nicht gewohnt, Pausen zu machen. Aber ja, die letzten Jahre waren ziemlich pausenlos. Und mit 'letzte Jahre' meine ich eigentlich 15."

Vier Jahre in der Rolle der Glinda

Den größten Block in diesem Kalender belegt ein einziges Projekt. Ende 2021 bekam Grande die Rolle der Glinda in der Verfilmung des Broadway-Musicals "Wicked". Ein Jahr später, im Dezember 2022, begannen in England die Hauptdreharbeiten, die sich unter anderem wegen des Hollywood-Streiks bis Anfang 2024 hinzogen.

Wer glaubt, danach sei Ruhe eingekehrt, unterschätzt das Geschäft. Auf die Dreharbeiten folgte der Promo-Marathon, erst für den ersten Teil im November 2024, dann für "Wicked: For Good" im November 2025. Vier Jahre, in denen Grande kaum aus der Rolle herauskam.

Ein Album, eine Tour, ein Schlusspunkt

Zwischen all das schob sich 2024 auch noch ihr siebtes Studioalbum "Eternal Sunshine". Statt sich danach zurückzuziehen, setzte Grande der Musik erst einmal ein Ausrufezeichen hinterher: eine überschaubare Tournee, gestartet am 6. Juni 2026, Finale am 1. September in London.

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Ariana Grande & Co: So klein sind die großen Stars

In der Musikwelt zählt sie zu den Größen der heutigen Zeit. Mit ihrer Körpergröße kommt Ariana Grande jedoch lediglich auf 1,53 Meter.
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In der Musikwelt zählt sie zu den Größen der heutigen Zeit. Mit ihrer Körpergröße kommt Ariana Grande jedoch lediglich auf 1,53 Meter. © imago images/Cover-Images

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Dass dieses Finale mehr bedeutet als das übliche Tourende, hat sie im Podcast "Good Hang" durchblicken lassen: "Ich weiß, dass ich mich riesig auf diese kleine Tour freue. Aber ich glaube auch, dass so etwas für eine sehr, sehr lange Zeit nicht mehr passieren wird." Nun wolle sie noch einmal alles geben, "one last hurrah", nannte sie es.

Die Debatte, die nie aufhörte

Neben Terminplan und Arbeitspensum gibt es einen zweiten Faktor, der sich schwerer beziffern lässt. Seit Monaten wird Grandes verändertes Aussehen öffentlich verhandelt. Ihre schmale Statur löste Diskussionen in sozialen Medien und in der Presse aus. Aus Sorge wurde vielerorts Häme, jedes Paparazzi-Foto und jeder Auftritt landeten unter dem Vergrößerungsglas.

Irgendwann meldete sich die Sängerin in einem emotionalen TikTok-Video selbst zu Wort und bat um Zurückhaltung: "Man sollte schlichtweg weniger bereitwillig die Körper anderer Menschen kommentieren, egal wie gut gemeint man glaubt zu sein."

@arianagrande

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Ein Sprecher erklärte zur angekündigten Auszeit gegenüber "People", Grande freue sich darauf, "die Tour auf einem Höhepunkt abzuschließen, gesund und glücklich, und dann eine wohlverdiente Auszeit von der öffentlichkeitswirksamen Arbeit zu nehmen, die zuletzt zu endloser, anhaltender öffentlicher Kritik geführt hat".

Rein dramaturgisch passt der Ausstieg. Das Filmkapitel ist abgeschlossen, das Album veröffentlicht, die Konzerte laufen bis in den September. Was Grande sich für die Zeit danach vorgenommen hat, klingt nach dem Gegenteil der vergangenen Jahre: "Balance ist das Ziel für die nächsten 15 Jahre. Ich glaube nicht, dass sie so aussehen werden wie die vergangenen 15."

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